das reine und unschuldige lächeln eines kindes, welches alles in diesem puren licht betrachtet. und dieser klarheit und simplizität des sehens vertraut. mehr und mehr.
wir haben die welt in mangelhaftem glauben und inspiration (welche kreativ ist) ganz schön verunstaltet. missgedeutet aus einem verkümmerten sehvermögen und der begrenzung unserer eigenen liebesfähigkeit heraus, in welcher wir zwischen geben und empfangen unterschieden. es ist jetzt, in das vollständige vertrauen in die quelle und ihre wahrheit zu treten. ihr alle motive des eigenen handelns und wirkens und gestaltens zu übergeben. in der autorschaft und autorität des selbstes, welches aus ihr lebt und in übereinstimmung mit ihr schöpft.

nur der boden ist noch ein wenig kühler eine kleine weile

an das kaleidoskop. ein gruß aus den bergen. unweit und doch fern. wie verworfen / in eine andere dimension. das wird immer unrealer. also realer. du weißt ja, die projektion. sie erweist sich zunehmend als solche. wird absurd und dadurch beschaulich zugleich. ein bächlein. ungewohnt cloudy. habe mich dran gewöhnt, nachts wach zu liegen und zu lauschen. über stunden. es sagt: das denken geht am besten, wenn du erschöpft bist, erst dann gibst du auf. noch irgendetwas selbst denken zu wollen. vorher war mal ein halbmond da. es rast und steht still gleichzeitig. der eindruck, alles schon erlebt zu haben. durch und durch. und es jetzt noch einmal zu tun, nur ganz anders zu sehen. aus der steilheit und grelle erwächst eine sanftmut und freundlichkeit. bin zugetan. die würde eines jeden menschen wird immer sichtbarer. ist niemals wirklich bedroht. durch nichts. hier sind wir wieder bei der nicht-realität. so viel drang, etwas zu bewirken. alles zum leuchten zu bringen. mit g. geht das alles ganz leicht. doch bis dahin ist das machen. das kreieren. der übermut. seien es lösungsversuche. eine friedlichere welt geht nur mit g. wir kommen nicht drum herum. und das nicht, weil er auf dem thron sitzt. über uns regiert. er ist einfach verfügbar und gibt. weil er es weiß. wenn ich es sehen kann, kann ich es sehen. wenn ich es nehmen kann, kann ich es nehmen. hinein in den übergeordneten sinn, welcher sich nur im vertrauen offenbart. im nahtlosen vertrauen. es fällt nicht leicht, sich einfach lieben zu lassen. einfach zu lieben. keine ausnahmen einzubauen. du weißt, wovon ich spreche. du, der du lieber nur geben willst. nichts für dich nehmen. wir vollständigen in ihm. wir vervollkommneten. ja, auch du. und wenn du morgen erwachst, fühle dich getragen und liebkost. schlüpfe in dein batman-kostüm, welches dir längst verliehen ist und danke der schöpfung im flug. danke, dass du nicht rationiert bist. in g. in g. denk nicht, die berge seien über dir oder deinen dir anvertrauten. es ist in seinem großen licht, was sieht. was das ebenbürtige sieht. das gleichmäßige im wert. vorübergehend verunstaltet vielleicht. bis die autokorrektur das wiederherstellt. bis ich mein ok dazu gebe. und das hat nichts mit dem verlust von individualität zu tun, sondern mit ihrer bedeutungslosigkeit. du bist frei. so dehne dich aus in die tatsächliche größe und übernehme deine urheberschaft. die fehler der anderen sind deine eigenen. keiner bleibt zurück. geht voran oder hernach. dies alles. dies alles nur in der illusion von differenz. von abstand. von bedeutung. die bedeutungslosigkeit selbst tilgt das, was wir aufziehen. unseren ganzen geschmälerten bezugsrahmen. und was bleibt? die pure sicht. welche sich nur entscheiden kann, sich zu erbarmen. und dieses ist verbürgt. jetzt sind auch die wolken weg. ich weiß nicht, wovon ich spreche und weiß es doch ganz genau. schatten verursachen nichts. mit eintretendem licht sind sie verhuscht, als gab es sie nie. nur der boden ist noch ein wenig kühler eine kleine weile. wir haben das licht nur vergessen. wir haben gott vergessen, weil wir mit ihm konkurrierten und miteinander. dies ist nur in einer sicht von isolation möglich. das zu denken, in diesem bild von vergeltung. aber wir leben in ihm. und waren nie woanders. du weißt es ganz genau. ich komme nicht von hier und war nur einen augenblick da. ein schmetterlingsgeblüt. nur um zu preisen. du, der du dasselbe tust. der du das sturmauge bist.

„Dabei sind das nur Erscheinungsformen dessen, was die Reise ist und wie sie unternommen werden muss. Denn einer ist an eurer Seite, der das Licht vor euch hält, damit jeder Schritt in Gewissheit und Sicherheit hinsichtlich des Weges gegangen wird. Eine Augenbinde kann eure Sicht zugegebenermaßen verschleiern, doch kann sie dem Weg selbst nicht dunkel machen. Und er, der mit euch reist, hat das Licht.“

„Folge Seinem Licht, und sieh die Welt so, wie Er sie erblickt. Höre nur Seine Stimme in allem, was zu dir spricht. Und lasse Ihn Dir Frieden und Gewissheit geben.“

EkiW

in jedem ding, den ozean.

weisst du, weisst du nicht
42, der code
der wahrheit, einer absolutheit,
welche sich offenbart.
immer wieder. immer wieder.
es herrscht verwirrung.
das geheimnis der welt, die wir sehen,
schweigt. oder
ich scheine gehörlos und blind.
rechts links geradeaus,
morgen. vielleicht übermorgen.
in dieser verzückung.
hingegen, du liegst im ozean. und er,
trägt dich. hält sein wort,
und spricht deine sprache.
er flüstert dir heiliges in dein heiliges ohr.
halb schon bist du getaucht
in seine unkenntlichkeit.
sein wissen. sein erleichterndes unwissen.
er ist. wie du. es gibt keine frage
und keine antwort.
nichts, was richtiggestellt werden will.
es fällt schwer zu sprechen.
die stille will still bleiben.

ja, in der verwirrung ist alles denkbar.
ist krieg möglich. und trennung.
gilt das augenscheinliche.
raum, der sich um körper legt.
aber in der tiefe dieses ozeans ist nur das lassen.
halt, der nicht festhält.
eine akzeptanz, welche friedvoll ist.
du sagst, dies sei, was du mit liebe meinst.

weil sie dich garnicht erreichen kann,
dort wo du bist,
die welt, die wir sehen.
weil sie garnichts meint. oder hervorruft.
und selbst ihre unlösbarkeit
ja auch sie ist teil des ozeans. der weite.
schwimmt sanft darin,
und schweigt darüber.
wenn er ist. wenn er ist.
es tauschen sich formen aus,
bewegen sich räumlich. zeitlich.
alles was ich tue, ist,
einen ausweg zu finden.
in jedem ding eine tür aufzumachen.
in jedem ding, den ozean.
mit seiner gefahr, zu ertrinken.
verloren zu gehen.
ein anderer zu werden.
aber du liegst im ozean, und er trägt dich.
und er ist. und bleibt.
ganz wie er war.
nächstes mal. wenn ich komme,
bleibe auch ich. geh ich nicht fort
und versteck mich in den endlos grünen wäldern,
davor, dass du mich findest.
um mit mir an diese tür zu klopfen,
durch alle furcht hindurch,
an diese tür, über deren schwelle
die furcht nicht mit hinüber kann.