in der welt wie enthoben daraus, und weis gemacht, es sei in ihr der ursprung.

ich denke an dich und deine grobkörnigkeit. es ist wie reibung die entsteht, wenn deine substanz, ich meine die endnoten. das ende vom lied ging anders. ich rufe ins all nach dieser stimme zu antworten, welche in mir so deutlich konnotiert. kontere nicht. nicht mit gewohnten balancen, von im rahmen zu sein, des rahmens zu schauen und dessen einspannungskraft zu erliegen. was ist ein zuhause, fragst du. rein effektiv gesehen schon rentiert sich das kohlekraftwerk nicht mehr und wird noch verstopft. ich weiß nicht, sag ich, das Gebührende. in der welt wie enthoben daraus, und weis gemacht, es sei in ihr der ursprung. ein zuhause bin ich. geht von mir aus. auch weltlich als das, was ich mir als repräsentant dessen kreiere. und wenn es befremdlich erscheint, so bin ich es. bist du mir fern, so bin ich es.

auf dem olymp gibts noch viel zu lernen und zu lachen.

mit den augen von don quijote oder jeshua,
der den blinden das augenlicht …
der seine eigenen augen auswusch.
ich meine, was sie wirklich sahen,
und was sie übersahen …
wie rigoros darf das …
ich sehe deine einstichslöcher nicht.
bringst du noch opfer dar?
und wie wollen sie wirken?
ich meine die sandwürmer
schrauben sich überall durch.
ich belebe mich wieder.
ich belebe dich wieder.
was weiß der augenblick von dir?
und wie sehe ich mit ihm …
ohne den trugschluss der zeit.
das katapult.
ich gehe mit don quijote …
es gibt noch viel zu lernen und zu lachen.
ich habe mir die ohren zugestopft,
ich höre genau hin. ich überhöre.
ich kann dich nicht hören,
ich lausche in deine worte. ich höre mich sagen.
ich weiß nicht, wovon ich spreche …
ich weiß ganz genau, wovon ich spreche.
und ich weiß, was ich verschweige.
ich weiß, wie du heisst und wie man mich nennt.
im spiel, sagst du. im spiel,
sind alle katzen auch weiß und schwarz zugleich.
nichts gilt. und zugleich:
ist nichts rückgängig zu machen.
mit diesen ganzen feststellungen stimmt was nicht.
du hast deine abschlussrede überlesen,
ich meine, der vollmond ist schon wieder vorbei
und die seßhaften haben sich wieder gesetzt.
und ich sitze auch. dergestalt. und brüte.
bis die traumfloskeln sich wieder verwaschen,
die blicke sich wieder schärfen.
oder eben weich bleiben.
nichtsahnend und ahnend. es ist dasselbe.
wie ignorant darf das sein? wie weißhauptig / barfußig.
wie bestäubt mit dem duft der kleinsten blüten.
ich will
dem kollektiven unsinn keine treue mehr versprechen.
dem kollektiven trauern. problematisieren.
und immer wieder stell ich mir vor,
wieviel wäre da freigesetzt an kreativität und elan,
wenn dieser schwarze kasten aus bleibt.
und all das beweihräuchern
und begatten und begaffen und vermeinen
von fremden ideen und -programmen
mal schweigt. oder wenn sein sagen nichts mehr sagt.
wenn die endlose repetation von inhalt
entlarvt ist. augenscheinlich. selbst die inspiration.
selbst die inspiration dreht dich im karusell,
wenn ich sie mißverstehe.

weil wir uns ansehen, und nicht anders können.

da, wo die programme sich selbst kündigen
wo sie scheitern.
der exhibitionismus nur noch hohl ist.
wo alle bestrebungen, noch schöner,
noch geliebter, noch friedfertiger zu werden,
sich vollständig abgenutzt haben.
hier erwachen die brachflächen der seele.
da will ich dich sehen,
in dieser würde, in diesem trotz,
die hervortreten,
wenn nichts mehr verteidigt wird.
wo wir im sumpf stehen,
wo wir uns einreiben. einbalsamieren.
und der schmutz nichts mehr ausmacht,
weil er wirkungslos ist.
weil er nichts zerstört. bloß noch aufweckt
& weglegt.
weil wir ganz sind! weil wir ganz sind!
und weil alle contenance,
die in ihrer scheinheiligkeit vor kaputtheit schützen will
alles scheintot hält.
ich will dir begegnen,
wo wir in unserer verlegenheit & scheu
kichern wie kinder.
weil wir uns ansehen,
und nicht anders können.
wo meine abwehr & deine abwehr
miteinander witzeln
in einer viel größeren gegebenheit,
die wir nicht einander geben.
sondern an die wir uns gegenseitig erinnern.
immer wieder. und immer wieder.
wenn wir vergessen haben, dass wir frei sind.

solcherart

remember. schaue hinter den vorhang.
wo deine schattengestalten ihre fäden ziehen
in der selbstunterhaltung.
wo die messer sich wetzen.
für einen moment: schaue dahin,
und dann schaue noch ein stück weiter.
hinter dies fädeln.
ja, sagst du, das shiftet.
die triftigen gründe faden.
das ist zurückgelehnt.
ufer, die ihre wasser zurückziehen.
ihre einsätze freisprechen.
die ganze action allein für action?, frag ich.
nicht ganz, nicht ganz, sagst du.
zu lernen heisst, verlernen.
kenn ich doch schon, den spruch.
ich habe die trichter mit welt gefüllt,
um sie auszuschütteln.
und die ganze scham,
die ich noch nie verstand,
war da ein blasebalg.
schau, wie ich jetzt luft hole, sagst du,
wie ich mich beatme.
wir wollen nicht in umgekippten gewässern tauchen.
bröckelnden mörtel noch untersuchen.
es ist alt. ja, es ist alt. sagst du.
was heisst das? nichts weiter. nichts weiter.
neu ist das nichts.
was soll das sein?
die konzepte, die blutbahnen, die legasthenien,
wo wir das uralte reproduzieren,
als verwischte knospen.
ideen, aus ideen des bestands geboren.
lass mich deine kochende stirn berühren,
wo die kurzschlüsse funken.
ich will in deinen tiefen grotten
der herkunft übernachten.
die leer sind. ganz leer. ungelernt.
wo der moder
nach frischem wind riecht.