Das Horchen ist das Sprechen

Sirka Elspaß

Die Gnade erreicht dich jetzt. Du hast geglaubt, es liege ein Weg zwischen Dir und Deinem Ziel. Du hast geglaubt, es ginge um Qualifikation. Wisse, du bist da, wo du bist. Du bist, wer du bist. DU BIST. Nichts ist außerhalb von dir. Du bist nicht außerhalb. Nichts, was nicht in einander wäre. Leuchtet, Sterne, frei heraus. Lasst euch nicht mehr abziehen. Schließt euch nicht mehr aus. Verweile — Sei still und horche. Wie sanft alles in die Gnade fällt mit dir. Du bist die Gnade. In dir fällt das zusammen. Die ganze Welt ist in dir geborgen. Die ganze Welt erscheint aus dir. Du bist die Liebe, die liebt. Ohne Unterlass. Ohne Begrenzung. Ohne Bedingung. Du endest nirgends. Sei dir gewahr: Du bist in Gott, gemeinsam mit Allem, was dich umgibt und was in dir lebt. Und Gott endet nicht. Und Gott differenziert nicht.

Was ist der Tod? Er ist Leben. Ihr Wissenden. — Bringt all eure Ideen von Not. Hier, hinter dem Ginster, kleiden wir uns aus und zeigen auf uns. Zeige mir deine Beflecktheit und ich komme mit all meiner Furcht. Hier erleuchten wir die Ungehörigkeit, weil das Licht der Erhebung so stark ist, wenn wir es gemeinsam nicht fürchten. Wir stehen miteinander, weil wir einander nicht mehr fürchten und bekämpfen. Das Licht lässt alle Wunden golden schimmern, so dass sie Skarabäen werden. Die Vergebung vergibt sanft unsere Behelfe. Sie nimmt nichts fort, was hingehörte. Sie gibt nichts hinzu, was nicht schon unser wäre. Sie wandelt unsere Ideen in ihre heilige Sicht der Unschuld.

Zeige mir deine Unheiligkeit, denn ich will dich heilig sehen. Es liegt im EMPFANGEN. Zeige dahin, wo Gott kommen soll. Wo du die Heiligkeit noch nicht sehen kannst. Er kommt auf jeden Ruf unseres Beiseitetretens. Solange wir versuchen, uns selbst heilig zu machen, mit unseren eigenen Begriffen, bleibt die Heiligkeit ausserhalb von uns. Denn wie könnten wir unheilig sein, wenn wir nicht dächten, wir seien nicht wir selbst! Solange wir den Weg verzweifelt suchen, kann er sich nicht von selbst in uns auftun. Denn wie könnten wir zweifeln, wenn wir selbst der Weg sind, welcher sich in uns und durch uns entfaltet. Und wenn wir den Sinn erreichen wollen, und gleichzeitig allem unseren Eigensinn geben, wie könnten wir wir Selbst sein, und nicht ohne uns. Weil wir den Sinn, der das Leben ist, nicht in uns lebten. Es wird empfangen! Die Liebe zum Leben und zu allem Sein. Zu lieben bedeutet, in uns Selbst zuhause zu sein. Etwas erzeugen zu wollen, bedeutet, nicht zu Empfangen. Empfangen geschieht ganz ohne Anspannung. Es ist das Gegenteil von Erzeugen. Nichts muss erfüllt werden oder gefüllt. Nichts kann außerhalb erreicht werden oder hergestellt. Wir sind würdig. Wir sind bereit. Alle Bedeutung liegt in der Identität. Wisse, wer du bist, und du bist da. Zu wissen wer du bist, bedeutet, zu wissen, mit wem du willst. Es ist die Übereinstimmung mit dem Einzigen Willen, welcher der Liebe wegen will, die allein gültig ist. Zu ihr kehren wir zurück. Es ist die Ermächtigung des Geistes. D.h. Die Anerkennung der geistigen Macht Gottes in uns wirkend! Öffne dein Herz für dein Selbst, der du in Gott wohnst. Der du in Allem wohnst, was ist. Empfange dich Selbst. Solange dies eine Suche ist. Solange dies ein Fehlen ist. Solange dies ein Kampf ist für oder gegen etwas. Finden wir nicht. Der Ausgleich geschieht nicht in der Tat. Wir sind die Zeugen unseres eigenen Glaubens. Er liegt in der Haltung. Des sicheren Stands. Hier hinter dem Ginster erbitten wir Offenbarung. Erbitten wir Ankommen, welches Wir Selbst zu Sein ist. Hier und Jetzt ganz und gar zu Sein. Das Horchen ist das Sprechen. Das Empfangen ist das Geben. Das Kennen ist das Stillsein. Verberge dich nicht. Alles fällt in dich hinein. In die umfassende Schönheit, welche nur die deine sein kann. Welche die Aller ist. Es gibt kein Gegenteil. Fürchte nicht das Licht. Fürchte nicht den Graben. Fürchte nicht die Mauern. Gehe über die Unebenheiten des Wassers, weil es für dich fest ist, der du im Glauben gehst. Gehe mit dir Selbst. Gehe mit Allen, welche es mit dir sind. Und bringt Euch Frieden, indem Ihr das Symbol des Friedens seid. Einhalt zu gebieten, bedeutet weder zu verurteilen, noch, zu übersehen. Es bedeutet, zu segnen. In einer Verallgemeinerung. Die Liebe wandelt nichts in Liebe um. Sie erkennt sich in Allem als sich Selbst. Zu lieben heißt, zu erkennen. Dies ist würdigen: Die Würdigkeit zu bezeugen. Frieden ist radikal. Frieden ist die eine Macht, die unser ist! Kein körperlicher Zustand oder Ziel in der Zeit. Kein Kompromiss oder Waffenstillstand, in dessen Raum sich der nächste Angriff vorbereitet. Er ist nicht argumentierbar oder verhandelbar. Wisse, wir greifen nur uns selbst an! Frieden ist die Anerkennung der Realität Gottes. Er ist der Inbegriff des Glaubens, unseres eigenen Glaubens vor dem eines jeden Anderen. Und er kann nur gegeben werden. Weil er geteilt wird, wird er erfahren. Weil er erfahren wird, ist er glaubhaft. Zu glauben heißt, zu wissen. Ich kann ihn nur haben, weil du ihn hast. Du kannst ihn nur haben, weil ich ihn habe. Und wir haben ihn, weil wir es sind. Durch und durch. Das ist die Anziehungskraft des Selbst auf sich Selbst. Der Unfrieden ist nur eine Machart. Eine grundsätzliche Fehlannahme, eine falsche Identifikation mit der Hilflosigkeit. Und daraus resultierende Angewohnheit, die ihre Notwendigkeit verliert, wenn der Frieden in uns selbst sich offenbart in seiner Allmacht! „Die Angst ist hier der Fremde.“ Der Frieden, das, was wir wahrhaft sind, die wir in Gott sind, als Eins. So ist die angebrachte Frage immer eine der Ehrlichkeit: Möchte ich es selber ganz anbieten, was ich vom Anderen fordere? Alle Macht sei mit unserer Entscheidung! Ich kann nur empfangen, soviel ich bereit bin, zu geben. Ich kann nur soviel geben, wie ich bereit bin, zu empfangen. Und Gnade bedeutet, in dieser Ehrlichkeit, okay zu sein. Nur um diese Ehrlichkeit geht es, welche die Himmelstore aufreißt, und immer beide begnadet.

Es kommuniziert sich allein mein eigener Glaube! Die Gnade kann nicht gemacht werden, sie wird empfangen. Die Angst kann nicht vertrieben werden, indem wir einander predigen und zuflüstern: Fürchtet euch nicht! In der Hoffnung, der andere glaubte, was ich selbst nicht fähig bin zu glauben. Ohne die Repräsentation der Allmacht Gottes in unserem Geist, sind wir angsterfüllt, weil wir nicht in seiner Gewissheit stehen und damit der unsrigen. Gott wird empfangen. Die Macht des Friedens wird von Gott empfangen. Die wir die seinen sind, seiner ganzen Liebe würdig. Unser Glaube ist nur glaubhaft durch diesen Empfang. Durch diese seine Gnade. Gott ist mit uns. Gott ist für uns. Und er ist es, durch uns, der nicht fragt, sondern mit Bestimmtheit ausruft: Fürchtet euch nicht! Und der das Schachbrett der Angst in Nächstenliebe übersetzt. Durch jede der einzelnen Figuren und Farbigkeit.

I contemplate

Hier in der Wehrlosigkeit.
In den schlichten Fasern
der Dinge und Situationen.
Ist unser Gott.
In einer solchen Liebe,
die unschuldig liebt, wie ein Kind.
Im Auftun einer Knospe
wie im Zeh, der den Boden erspürt.
In einem zackigen Windzug.
Und in dem kleinen Herz,
welches — letztendlich —
ohne einen Laut aufkommt.
Zu Allem zu werden.

Ohne einen Spruch auf den Lippen,
ohne Kommentar.
Wirkt dieser Gott.

Wenn wir es halten.
Wenn wir es nicht halten.
In diesem Jetzt
und
In diesem Jetzt
und
in diesem Jetzt.
Sehen wir hin.
Sehen wir nicht hin.
Ist es fort?

Substanz. Materie. Fehler.
Vergessenes. Auf Trips,
Unachtsamkeit. Wachsein.
Offenbart sich dieser Gott,
Hier und Jetzt.
Ist dieser Gott, ohne Ausnahme.
In jeder Zeit.
In jedem Raum.
In jedem Ding.
Jedem Gedanken.
Jedem hervorgebrachten Wort.
In jedem Mißverstandenen.
Im Tun & Nicht-Tun.

Über das eine Selbst hinweg

Die Nutzbarmachung verliert das Nützliche. Die Idee von Produktivität vermisst das Produktive. Verweile, sagst du. Halte die Inspiration aus. Nutze sie nicht. Die Inspiration ist der gegebene und dauerhafte Zustand. Sie ist kein Zweck und kein Mittel. Nicht im Tun ist das Problem. Sondern, dass wir etwas Umsetzen. Wir stürzen uns in eine Umsetzung, verlassen den Raum. Es herkommen zu lassen. Herantreten. Es heraufschwellen zu lassen. Dieser Vorgang ist einer des Etablierens. Beständigkeit entsteht nicht durch beständiges Tun. Es ist kein Aufrechterhalten von Umständen. Kontinuität ist eine innere Haltung. Sich zu halten. Den Atem klingen zu lassen. Den Lebensatem in Alles hineinfließen zu lassen. In jede Bewegung. In jeden Gedanken. In jede Handlung. Wir sind sein Körper. Seine Hände, seine Sprache. Wir sind Innen wie Außen. Was zu tun ist, ist aus dem Gewahrseins des Sein heraus zu tun. Dieses Gewahrsein ist die Grundkonstitution. Aus dem Sein ohne Gewahrsein entsteht zwangsläuftig ein Kämpfen, welches eine Suche ist. Gewahrsein bedeutet nicht, etwas Bestimmtes zu denken. Es bedeutet, dem Sein Innezuwohnen. Das Gewahrsein ist von sich aus gelassen und natürlicherweise in Übereinstimmung. Es kennt keinen separaten Willen und kein separates Tun. Alles, was wir ohne das Gewahrsein tun, und dessen Folgen, verweist uns letztendlich auf die Gewahrwerdung. Alles, was wir im vollen Gewahrsein tun, drückt dieses Gewahrsein aus. Über das eine Selbst hinweg. Welches nirgends gesondert existiert. Kein Detail hat seine Quelle verloren. Alles Herkommen ist ein Hingehen. Die Zerrbilder der Welt sind Ausdrucksformen. Ich kann mich auf jeder Ebene darin ansiedeln. Und jede Ebene führt ins Gewahrsein zurück. Selbst in der direkten Formsache, in welcher die Trennung der Dinge maximal zu sein scheint, die Unterschiedlichkeit maximal. Dort vereint es sich wieder. Dies strebt von sich aus nach Vereinigung. Es ist das Gegenteil von der Idee, automatischer Zellteilung, welche die Fortsetzung einer Fehlannahme ist. Immer weiter von uns Selbst wegzugehen. Die Spaltung als Urzustand zu akzeptieren, verrichtet weitere Spaltung. Spaltung ist ein Trugbild, welches davon ausgeht, dass die Quelle verschieden sein kann. Die gemeinsame Quelle zu leugnen, bedeutet, meine eigene Quelle zu leugnen. Meine eigene Quelle zu leugnen, bedeutet, quellenlos zu sein und andere als quellenlos zu sehen. Dies ist ein verwirrter Zustand, der jedoch abermals verlässlich zur Quelle zurückführt. Das ist die eigentliche Resonanz. Immer zur Quelle zurück, die nicht wirklich verlassen werden kann. Nur das Gewahrsein schaute auf die Idee eines Spalts, und reproduzierte diesen Spalt in sich selbst und aus sich selbst hinaus, wo es daraufhin begann, nach Ganzheit zu suchen. Dies aber war eine Prognose nur in der Sicht. Es fand seine Ganzheit an jeder Stelle des Zerrbilds wieder, welches auf sie zurückwies. Da war nur eine kleine Bereitschaft, seine fixe Idee von Spaltung zu öffnen. Und weil es nur eine Idee war, so eröffnete diese Bereitschaft seine gesamte Ganzheit wieder. Siehe, „Ideen verlassen ihre Quelle nicht.“ Wir finden uns überall und in Allem wieder. Nirgends wechseln wir tatsächlich die Richtung oder verlieren uns Selbst. Weil unsere Quelle geeint ist.

Hochachtung

Wen beschenken wir, wenn nicht uns selbst und damit Alles? Wen hüten wir, wenn nicht uns selbst, und damit Alles? Bis zum Horizont und weiter ist kein kleines Ding zu finden. Kein separates schuldgeladenes Ding. Jedes Ding an sich steht befreit da. Befreit nicht, weil es fremd ist und endlich für sich allein. Befreit, weil es das EINE ist, an jeder Stelle. Befreit, weil wir das EINE sind, an jeder Stelle. Und wir garnichts anderes sein können. Nirgends. Weit und breit gibt es ein Außerhalb. Ein Fremdes. Ein Ungehöriges. Es gehört uns alles an und wir angehören. Wo findet dies zu denken statt, wenn nicht in uns. Wenn nicht in einem Blinzeln zwischen den Sequenzen. In einem Auftauchen. Einem Dämmern davon, was universal gültig meint. Was ein Gefüge sein kann. In Würdigsein und Schönsein besehen, sich bewegend. Strecke deine Hand aus, wohin du fasst, und darüber hinaus, von dir bis zu mir, bis überall hin reicht das, was wir sind. Und es reicht bis zu uns, was Es ist. Dies ist Berührung und Berührbarkeit. Es ist die Ebene, in der wir uns treffen. Der Bezug zu uns selbst. Welcher einzig auch der Bezug zum Anderen ist. Hier stimmen wir überein, auch wenn wir verschieden denken. Wessen Geist ist das, in dem wir denken. Indem wir uns meinen? Und zu sein vermeinen. Wir verorten uns hier und jetzt. In diesem Gespann. In dieser Spanne. Die Worte tragen das. Und jedes Wort passt plötzlich. Weil der Sinn passt. Ich habe gedacht, dass das Wort sich selbst löscht. Dass das Leben sich selbst löscht. Aber nun sehe ich, dass nichts gelöscht werden kann. Kein Wort trennt. Nichts ist irgendwo auseinanderzuhalten. Das, was fremd schien, ist ein Staunen. Das Wandeln ist ein Bevölkern. Das Bevölkern ist ein Lieben. Immer kommt es hier heraus. In Allem. Mit Allem. Und durch alles umfasst. Nur die Vergangenheit trägt die Schuld. Und wo ist sie hin, jetzt? Wo kann die Vergangenheit sein, wenn nicht gestern. Wenn nicht in der heimlichen Verschwisterung. Im Zuwinkern. Achso. Das war ein Aufblitzen und Zusammenzucken. Die Drachten speiten ihr eigenes Weihwasser. Und im Nebel verbarg sich etwas und zögerte. Nur eine dünne Haut. Nur eine dünne Haut zwischen Jetzt und Gleich. Zwischen Gestern und Heute. Gestern noch. War. Jetzt. Ist. Es ist ein Vexierbild. Wir entscheiden uns in jedem Moment, was wir sehen wollen. Dies ist kein Kampf oder Aufstand. Es ist nicht schwer handelbar. Es ist konsequent. Du lebst. Du bist wirklich. Du bist hier. Ich kann dich sehen. Und ich sehe deine Pakete nicht, die du meinst zu tragen. Ich übersehe, was du nicht bist. Es gibt diese Last nicht, es gibt nur das Schleppen. Welches unsere Schleppe macht. Erhabenheit meint, sich heben zu lassen. Sich zu lüften. Den steilen Hang hinunter mit scheinbar ungewissem Ausgang. Sei gewiss. Sei gewiss! Du bist aufgehoben. Du bist enthalten. Du bist ausgestattet mit der ganzen Kraft und Dauer aller Zeitalter und allen Seins. Diese Mathematik ist keine der bloßen Summe. Die EINE Lebenskraft, welche unser eigen ist. In welcher alles lebt. Welche für uns ist und von uns hin zu Allem reicht. Sie ist total. Und sie bemisst sich nicht. Es ist die Fähigkeit, zu lieben. In allen Elementen. Enthalten. Unverhalten. Sprechend liebend. Liebend handelnd. Die Hände, die Geister, die Gestirne, sie reichen aus. Sie erreichen. Nenne dies eine Hymne. Nenne es ein einziges Staubkorn im All. Ja. Utopie oder Dystopie. Es spielt keine Rolle. Oder besser gesagt: Es spielt eine Rolle. Gedanken tauchen auf. Wie du siehst, ist es. Mit welchen Augen. Wessen Augen. Ich sehe dich. Jetzt. Mit dem EINEN Auge. Dem einzigen EINEN. Denke liebend. Liebe ist groß. Denn nur Liebe ist es, die hier alles heilt. ALLES. Es ist nur Liebe da. In ALLEM, welches das EINE ist.

Kind Gottes

Kind Gottes, vergiß deine Essenz nicht, aus der du gewebt. Vergiß deinen Ursprung nicht, der dich aus seinem eigenen Stoff webte. Und aus dem du nicht fortgingst. Was wäre Erlösung, wenn sie nicht sofortig stimmt? Was wärest du, ohne dich selbst? Deine Liebe hat kein Gegenteil, weil Liebe ewig währt. Verschleiere dich nicht und sieh nicht auf Schleier. Verleugne nicht deine leuchtenden Augen, deinen Glanz, wenn du liebst, zu tun. Wenn du liebst, zu sein. Wenn du liebst. — Liebe, Kind Gottes! Umfasse alles mit dir Selbst. Sei die Stimme, die in dir dies spricht: Ich komme von der Liebe und bin die Liebe und kann nichts anderes sein. Du bist der Weg, weil der Weg jetzt ist. Du bist die Liebe, die jetzt liebt. Nichts ist verlangt. Keine Opfergaben. Keine Prüfungen zu bestehen. Keine Bürde ist auf dich gelegt. Du bist es schon. Bist schon ganz. Ohne jeden Makel. Du bist schon da. Öffne deine scheuen Augen. Dein Weg ist dein Dankesgebet. Du hast gefunden, dass dein Dank an alles gültig ist. Dass er gibt. In diesem Danken, bist du liebend. In diesem Lieben, bist du du Selbst. Schließe dich nicht aus, von dem, was du bist. Verhülle nicht dein Antlitz. Das Antlitz deiner Liebe. Du bist du. Bestehend. Während. Gültig. Kein Gedanke rührt tatsächlich an dir. Kein Bild, das du über dich legtest, bewirkte etwas. Löse sie. Löse dich. Du bist hindurchgebeten und gehoben. Kein Schatten, der noch glaubhaft von dir sprechen könnte. Gib alle Furcht aus anderer Zeit an die Liebe über, Kind Gottes. Gib dich an die Liebe. Fürchte dich nicht. Es ist dein Versprechen.