wir haben uns geschichten erzählt

und da ist immer die hand. eine entschlossenheit, die durchwinkt. es ist, als wäre die zierde dieser kette aus einem nadelöhr am andern. im geleit. und die eingangsfrage ist jeweils identisch. hier herrscht blindheit und taubheit. das ist fast routine. schwindelbefall und taumeln in der identifikation. die ortung ist noch nicht gleich safe. und dann mit bloßem auge in einen schrecken, welcher nun nicht mehr schrecken kann. denn je enger, je ehrlicher, je weniger schonung: die augen gewöhnen sich an den anblick der dunkelheit. und an ihre unwirksamkeit. und finden sogar gefallen. suchen fallen, in die sie nicht mehr fallen. das ist ein entern. und kaum etwas ist noch bedrohlich. ein ereignis an ein ereignis. einander gleichend. mit selbem zeigen. verweist in die eine mögliche richtung und richtbarkeit. und birgt schon die hand, welche das verdrehte entwürdigt und entmachtet. indem sie es zu staub zerlumpt. einen irrtum nach dem anderen. zu staub. nichts ist da, das tatsächlich wirksam wäre. keine geltenden einwände. und alles kann gleichermaßen hinweg zu allen seiten, ins abschüssige. denn dies ist eine balancierstrecke, ohne die möglichkeit zu fallen. das genug feine geröll. egal aus welcher form und idee, es verpufft ins nichts, welches es immer war. und jede neue idee und deutung kann sogleich hinterher. und was bleibt ist das einzige, was jemals geschah: die geborene macht. wir haben uns verbissen in den bitteren apfel. mit der falschen zungenstelle geschmeckt. und wo das enden wird, fragst du. genau hier und genau jetzt. in der süße. im verwinkelten baum, der einst so simpel dreinsah. in dieser fülle des festmals der granatäpfel, als eine wespenplage, welche nicht aufsieht. genau hier und jetzt, wo wir uns begegnen und erleuchten. unter den baumgästen. wo adam ein mittagschläfchen hält. wir haben uns geschichten erzählt. haben das probiert. und wir wissen jetzt, wie der granatapfel schmeckt.

random

das ist die verfeinerung. oder die verallgemeinerung. und was sage ich damit aus? wenn nichts mehr gilt. wenn wut nicht gilt. verzweiflung nicht gilt. wenn das alles ein- und dieselbe handhabe ist von irrglaube. dass das geht überhaupt. dass ich wütend sein kann. dass ich die wut will und dass sie was erfüllt. ausser die rechtfertigung von hass. der immer selbsthass ist. das ist kein verpönen der wut. bloß, wohin mit dem atem? in diesem gutdünken. die vorfreude ist verlockend. die erwartungshaltung. die feindschaft ebenso. und das enthalten allemal. ich blas das raus ins all. das nichtkapieren. das glaubenwollen. dass ich mich selbst ertappe. das ist eine kreisbewegung. zuversicht kommt auch vor. und gelassenheit. zwischen den extremen. und wollust. und die geilheit, irgendwas zu wissen. das alles sind repräsentanten. was repräsentieren sie abgesehen von scheinbarer willkür im auswahlverfahren der einstellungen. wer will wohin? immer mehr das freigeben von tatsachen. ob fakt oder fake. oder faksimile. das leugnen löst sich in nichts auf. alle sortierungen speisen sich hier aus dem pool der angst. aus dem leugnen. aus dem beweisen. aus dem hinstellen. sich eine sichere position zu verschaffen. es ist ein unterkommen darin. was wollen wir letzendlich? was ist freiheit oder unversehrtheit oder sicherheit? wenn nicht ein vollkommenheitsgedanke. und gelegentlich die ganz einfache frage, wie wir da hingelangen, in diese erkenntnis. in ihr durchdringen. von ihr durchtränkt zu werden. ganz sicher nicht auf dem weg des krampfes. sondern, wenn sich dieser krampf entspannt. der krampf des denkens von feindschaft. von intrige. von leiden und tod. wir spinnen das immer weiter. in einem völlig verselbständigten denken. und darin folgen all seine ideen dem gleichen random-prinzip des selbsterhalts dieses denkens.

in diesen vexieren

1991„wahrnehmungen werden auf der basis von erfahrungen aufgebaut, und erfahrung führt zu überzeugungen. erst wenn die überzeugungen gefestigt sind, stabilisieren sich die wahrnehmungen.“ kurs

die beweise und gegenbeweise. die gefechte sind am laufen. auf ein und derselben ebene von wirkung. immernoch ein schießen und zurückschiessen. verwundete und versehrte. durch den schmutz gezogene. es gibt feinde. polarisierte. immernoch das gegenteil von liebe. immernoch keine begegnung, die statt findet. jenseits der gruppierung, meine ich. pro und contra werden immer hinfälliger. jede einnehmbare position kann nur schrägschiessen. danebengehen und tut dennoch weh. und zwar allen. immerwieder der versuch, liebenswürdig zu sein. hilfreich. aber stattdessen formiert sich der gegenbeweis. das ist fehlerhaft programmiert. ausserhalb der gruppe, wohlgemerkt. jener gruppe, die sich selbst schützt. sich abgrenzt und bewahrheitet. sich stärkt. wen ersuchen wir zu treffen, wenn nicht uns selbst? wessen hass drücken wir aus und gegen wen? wessen kopf schlagen wir gegen die wand? und es geht nicht darum, sich rauszuhalten. gleichgültig zu sein. positionslos im sinne von totgestellt. vielmehr meint das: anzuhalten da drin — einzuhalten. mitten im getümmel. mitten in der diskussion. im diskuswurf. in der reaktion. ich sage dir: solange ich nur einen ausschließe und ihn für den bösewicht halte. solange geht das gegen mich. solange meine ich mich. und beschließe den meinigen ausschluss. ich meine damit auf allen seiten des kampfes. in allen perspektiven. des kämpfens überhaupt. und auch wenn es ein kampf für die liebe ist, bleibt es doch ein kampf. und will was beweisen. wenn es ein widerstand ist. oder eine angst vor ungehorsam. beides besteht auf hass und feindschaft und machtlosigkeit. aber unsere macht liegt woanders. nicht im wiegen und vorrechnen. darin halten wir uns stattdessen auf. egal ob pro und contra. dass wir an pro und contra festhalten. dass ich daran festhalte, indem ich das verurteile. und wegretuschieren will. macht das immerwieder das gleiche wahr. in einer fragmentierten liebesfähigkeit mit welcher wir schöpfung betreiben: ein verteiltes unsortiertes spiegelglas aus liebenwollen. was für wahrheiten könnten darin gefunden werden, wenn nicht gebrochene ideen? die mögen schön sein und eine anziehung haben. solange wir da was verfolgen können. solange es einen anlass gibt, mitzumachen. solange ich meinen schmerz da reingeben kann. ihn zusammenführe. und ihn so sicher verwahre. ohne meinen schmerz keine gruppe. keinen feind. keinen ausschluss. und immer wieder zieht es mich da rein. in die irre. also nirgendwohin. lieber feind. wer bist du da, in der macht meines sagens? meines konterns, meines absprechens? in meiner verzerrten wahrnehmung von mir und dir. in diesen vexieren. und mein schmerz ist, dass ich dich anders sehen möchte. und nicht weiß, wie! bitte transzendiere die vexiere!

immer nur einen taschenspielertrick weiter

ich bin ein funke. bin ein wort, das nicht aufhört. das nicht aussetzt. sich fortschreibt. im selben atem. bloß ein laut. eine stimme. vielleicht eine melodie. in einer widerholung. einer varietät. in der weisheit des empfängers. ich schreibe mir. spreche mir zu. in einem ausrufen. einem kontinuum. das wort fällt und fällt und fällt und kommt niemals auf. kommt niemals an. es trifft oder trifft zu. in diesen einen krater, wo es hingehört. es vermag. ist blöße. und immer unschuldig. egal, wie es daherkommt. ahnend, aber nichtsahnend. suchend. aufbrausend. belanglos. immer nur einen schritt. immer nur einen taschenspielertrick weiter. die nächste biegung entfernt. bist du. der bis an den rand fasst. und heranrückt. denn ich erreichte noch nie die bäume. die bäume, die für sich sind. unbekannt. sehrwohl bekannt. ohne einen namen auch. ohne ein gesicht. mit einer aufmachung aber. und ich merke, wie ich ihn mit dir erreiche. wie ich unter jeden stein gelange. und mehr und mehr verschwimmt das kaleidsokop. ist kein unterschied. ist kein gegenteil von dir möglich. kein gegenteil von baum. von mir. der ecke, um die ich schaue. die leinwand verschwimmt vor mir zu einem einigen. niemand nickt oder schüttelt sich. ich meine, dieses gefäß des körpers ist nur eine idee, die ich von mir habe. und diese idee ist tückisch. weil sie der linse ausweicht. wie der baum undeutlich zu werden sucht. ich meine, die brombeerhecken sind verschworen, das heisst ungelöst. ein symbol für distanz. für differenzierung. die höhle eines löwen. in seiner verzottelten löwenmähne. und unterdessen ist alles ist an seinem platz. an seinem sehnsuchtsort. bloß es lässt sich nicht verorten. das wäre ein trugschluss. die habgier von kontrolle beiseite. von krampf. und wie weiter? niemals gegen dich. in diesem feudalen krieg. dem krieg der könige. der fratzen. in einer verzerrung der trauer. und das hat immer weniger bedeutung. und, dass du mir gegen die schulter boxt, heisst nur, dass ich in dieser idee anzutreffen bin. dass wir uns in dieser idee von körper zu begegnen meinen. gläubige sind, was das anbetrifft. überzeugte. dass wir beweise erschaffen. und jetzt stell das ab. stellen wir das ab. die frequenz. wir lassen das lenkrad los dieses überdimensionalen schlachtrosses, das schon immer ausser kontrolle war. und es schwenkt umso mehr hin und her. verliert seinen bisherigen kurs, seine markierung. und es ist vollkommen unwichtig, dass wir uns hier zunächst um kreis drehen. hier wird das schiff vertrauenswürdig. hier wird vertrauen möglich, hier besänftigt sich das.

„ich liebe die unzufriedenheit des malers. (…) seine unzufriedenheit ist hoffnung. (…) wenn ich zuende geschrieben haben werde (…), wird all mein tun der versuch gewesen sein, das porträt gottes zu malen. des gottes. dessen, was uns entgeht und uns verwundert und uns entzückt. dessen, was wir nicht kennen, aber spüren. dessen, was uns leben macht. ich meine unsere eigene göttlichkeit, ungeschickt, verdreht, herzklopfend, unser geheimnis, unseres, die wir die herren dieser erde sind und es nicht wissen, (…) wir, die wir die augen dieser welt sind und sie so oft nicht einmal anschauen, wir, die wir die maler, dichter, künstler des lebens sein könnten, wenn wir es nur wollten; wir, die wir die liebenden des universums sein könnten, wenn wir uns unserer hände mit sanftmut bedienen wollten. (…) wir, die wir sonnengräser sind, ozeantropfen, atome des gottes, und es so oft vergessen oder nicht wissen, und uns dann für angestellte halten. Wir, die wir vergessen, dass wir so licht und leicht sein könnten, wie die schwalbe, die über den gipfel des unvergleichlichen fuji-berges fliegt, so heftig strahlend, dass wir selst die modelle des malers sein könnten, die helden der menschlichen präsenz und des blicks des malers. doch was wir vergessen – der maler, der gott jeden tag dabei zuschaut, wie er sich wandelt, vergisst es nicht …“ hélène cixous

und ich lache mit dir. über nichts. über das nichts.

das darf groß sein. das vermeiden von missverständnissen hat einer unbekümmertheit zu weichen. es ist das du, das hier spielt. das ich, das mit dem du spielt. das ich im du. oder andersrum. und, dass sich das auflöst. unwägbarer wird. immer weniger herausgestanzt. mein erleben. dein erleben. diese art von ordnung und sortierung trifft nicht. trifft nicht zu. das geht darüberhinaus. in ein zielsicheres. in eine zentrierung. und inmitten dieses sturmauges, um welches das wüten der welt sich schart / sich verzettelt. inmitten dieses auges hält das an. hierin ist die macht. ja, die eine heiligkeit, unberührt. während das wüten eher das nicht auszuhalten einer trägen und zähen welt ist. also ungesättigter. unfertiger. mit wenig theatralik oder bestimmtheit. eine scheinheiligkeit. und ein lauern. worauf? und in dieser scheinheiligkeit, worin ein leiser heiliger hauch dennoch weht und wirkt. und dieser markiert alles leise. und sanft. also kaummerklich. zwischen den schlägen. dem hetzen. den wirkmächten eines vermeintlichen chaos’. inmitten der zusammenbrüche, ein aussetzen. ein aussitzen und stillsein. und verschmerzen. das scheint abstrakt. aber das wüten ist nicht wegsortiert vom heiligen. das heilige ist bestandteil. so ist beides gleichermaßen abstrakt. oder beides gehört konkret da hin. rechtmäßig. die größe, welche dem zement innewohnt. ihn von innenheraus durchzieht. und weich macht. mit einem leisen hauch wohlgemerkt. mit einem liebevollen atem. lass dich beatmen. du, der ich bin. ich rede mir gut zu. lass dich beweinen. und belächeln. und ich lache mit dir. über nichts. über das nichts. über das verschiebbare. belebbare. darüber, dass alle dinge dein leben beinhalten. sie sind von dir. für dich. dieser wahn muss fortgesetzt werden. indem er sich befremdet. sich bewahrheitet. das ist sein belieben. und entlieben. sein blinzeln in ein sturmauge. und es ist egal, wer du bist! wer das liest. wer das weiß. oder versteht. oder bewirkt. in all dem bin ich. bist du. sind wir. als das, was wir sind. auch in dem, was wir nicht sind. in den bildern auch. solange wir uns da erkennen. auffinden und wiederfinden. solange wir in den bildern suchen. von scheu und verängstigung wechseln in ein widerspenstiges. in ein wachgewordenes. in ein subjektiviertes. wir irren uns nur, wenn wir das einige darin nicht sehen. wenn wir das abtrennen und spalten in bedeutungsunterschiede. in eine bedeutungsvolle diversität der merkmale. lediglich ein fehler in der fokussierung. denn die unterscheidung schmilzt sogleich wieder ineinander. wenn das einige im unterschiedenen hervortritt. unten ist oben ist rechts ist links ist leicht ist schwer ist dick ist dünn ist dunkel ist hell ist weich ist hart. ist transparent. ist deckungsgleich. ist diesselbe gelöschte idee von brandmalen! in welcher das große schon gewachsen ist. schon erwachsen.

licht und schatten auf einer bühne, die vielleicht leer ist

in eine anwesenheit getragen. übertragen. das hier sind nicht zwei welten, oder meinungen, die konträr sind. licht und schatten auf einer bühne, die vielleicht leer ist. unbesetzt. zweideutig. die verschachtelte diversität ist einig. und innig. da ist kein fehler zu finden. keine polung. und das ist mit herkömmlichem bausatz nicht zu kapieren. Und nicht zu kopieren. der voyeur verwandelt sich in den, der installiert. erkennt seine urheberschaft. sein spielen. und er entscheidet sich. für was?, fragst du. tja. zunächst dafür, den widerspruch zu sehen und die unlösbarkeit. die unerlösbarkeit. den blanken horror. und das schönreden, das verteidigung ist, der ideen von hass. das immernoch hass ist. in einer wütenden welt. die welt und ich. die welt um mich. mein weltbild. meine katastrophe. mein wüten. und meinen überdruss dieser immerselben welt und ihrer und meiner mannöver. und dann?, fragst du. und dann geh einen schritt darüberhinaus. sobald es dich mitnimmt. es wandelt sich um dich herum. in ein anderes bühnenbild. alles sieht noch gleich aus. bloß erholt.

es ist von mir

das gleichmäßige bild. sonne und regen zugleich. gleichermaßen. da ist keine differenz. keine differenziertheit. ich bin nicht in diesem bild. ich schmecke es. es ist mein schlüsselloch. das bild ist konstant. so wie ich. es ist weich. Es ist von mir. dem bildermacher. ich bin nicht das bild. bin in einem anderen zentrum. zentraler. an der erfindung dran. und es ist da immer ruhiger. derweil ein aufruhr. ein kippeln und bestürzen und kriegen. wenn ich mich nicht schone, ist es krieg, in den ich eintrete. um in ihm aufzuweichen. um darin stehenzubleiben und liebevoll zu werden.und gleichmäßigkeit heißt nicht langeweile. da drin ist kein verlust. nichts wird geglättet. alles ist weiterhin vielfalt und extrem und grell / bloß es tut weniger weh. es ist nicht mehr spitz. oder furchtsam. es verliert seinen schrecken. ist mit samt überzogen. mit liebelei. ist durchlässig. ich bin da drin frei, weil ich frei bin. das bild ist nicht mein rahmen. ich bin nicht im bild und bedeutung und sinn stammen nicht von dort. da werden sie wirksam. da leben und lieben sie weiter. das bild ist eine mögliche umgebung.

enttarnen

„dich ohne verurteilung zu sehen, indem du lernst, alles ohne verurteilung zu sehen.“ kurs

auch das leben ist nicht immer, was es ist, sagst du. wie sanft das näseln eines akkuschraubers sein kann. wie enttarnend. die zeit ist nicht knapp genug, um produktiv zu sein. ich meine, erst jetzt, wo du gleich eintriffst. es ist nüchtern dieser tage. es ist schlicht. während ein sich auswechselndes wetter umherzieht. während der ort immer unwirklicher wird. der boden. der blick aus dem fenster. der raum. oder das verlassen des raums. wegrückt. immer zeitloser wird. und unterdessen das streifen des dekameron. oder das verlassene zürich. oder das reinemachen nach dem sturm. die vorhersagen, die studien. was den crash angeht. den bevorstehenden. und die kleinen vorhaben. unter vorgaben. in einer generellen zurückhaltung. in einer gemächlichkeit. und du sagst, du seist pompös. es ist, als würde ich da was verpassen. was umgehen. nicht ins auge schauen. und doch weiss ich nicht, wo da ein auge. ein auge der vielen augen. mein auge jedenfalls weiss nicht wohin mit sich. es bleibt hängen an stellen. stellt seinen fokus ein und sein gewahrsein. das geschieht nicht willkürlich. es ist, als würde sich das umherstreifen und zucken des geistes enger ziehen. als käme es geschickter und schneller zurück auf das, was es anfing. als setzte es insgehein etwas fort. als wäre da solangsam ein kern – als ein einziges training. ein zusammenlaufen der handlungen, der gesten, aller anläufe. als wäre das seit jeher da inmitten gestanden und würde erst jetzt nachvollziehbarer. du sagst, dies sei mehr ein inhaltsverzeichnis deines lebens, dein leben. dein schreiben oder dein leben. oder die zensur. oder die direktheit der herausrinnenden sprache. du sagst, der aufenthalt des menschen verläuft im nebensächlichen. und unterschiedslos ist ein vorankommen in der einen angelegenheit des geistes. und glücklicherweise: der geist vergisst seine errungenschaften nicht. auch wenn da augenscheinlich demenz drüber liegt. erneuerte unkenntnis. was wir erkannt haben, haben wir erkannt. fürdies. es überkommt mich. ich tauche von einem in den nächsten blick. als seien sie ineinander. ich kann den wind nicht inspizieren. das bild, das ich vor mir sehe, rückt immer ferner. die orte verschwimmen und die stimmen. und dann finde ich mich auf, in der wucht einer konkretisierung. in einem schlichten gespräch. in einem schritttempo. in einer tätigkeit. einer automatisierung. aber wenn ich schaue, wenn ich genau schaue, gibt es dafür keine beweise. keine deutlichen indizien. dass da was vorfällt. das da historie ist. es geht darüberhinaus, zeigt darüberraus. und dieses zeigen wird in allem umso deutlicher. und worauf, fragst du das kleid. mit deinem verkleideten mund. in mein verkleidetes gesicht. was soll ich da sagen. keinen schimmer. oder: nur einen schimmer davon parat. das ist ein fischen mit dem blinker. ich ziehe das glänzende papier durchs wasser und locke das an. das, ich kaum fasse, kaum berühre. das mich aber rührt. das mich erkennt. und jetzt der staubsauger. mit einer vehemenz. oder dein gesicht. es hält still. oder mein blick. er hält still.