das geflecht und der wind

auf dem königsweg, wo der schlauch von einer rolle über der schulter ausgelegt, der länge nach. in diesem entrollen des weges, der ein weicher weg ist. und, dass der umweg sogar kürzer ist … in meinen windungen, sagt die schlange, dem würfel des kreises (crowley), lose, das gewand deiner sinnlichen sprache sich entwickelnd. das losungswort deiner verkörperung. wir sind die gestrandeten, sagst du wieder / an den rand des pools getrieben. wo der zufluss der sprache von allen seiten / nachfahrend, die rinden. in der schwemmmasse des context / seine freizügigkeit ist mein wahnsinn. dass nicht etwa der text mein zeuge ist, sondern ich der seinige / in seinem überführen. ich meine, der sich über den hauptstrom in seine verzweigungen ewig fortschreibende text / sich fortsetzend in allem, was da rausgeht und herkommt gleichermaßen. in seiner allmacht und allgegenwärtigkeit. siehe metatron, wie er sich schlängelt durch das netz der adern, bis in die spitzen der wurzeln und deren ausläufer, und in sporen über die lüfte. in der ewigen zeit, sein immerzu wachsender wuchs / sein flechten. und da, auf der innenseite der haut, das strebsame sträuben / ihr erigieren. das sind gewalten und gezeiten und ein schöpfen und ein halten. ein halten. ––– der widerstand schützt unsere bilder, sagst du. die zettel, beidseitig vollgekritzelt. lass sie zerfleddern, die ganzen stränge, die hinter dich führen nirgendswo mehr hin und welche du um die hände, mehrfach gewickelt / gerade in diesem sturmwind, wo sie dir so leicht abspringen, hälst du sie umso fester. lass los, was du so sehr willst. und übergebe das wollen / an die sturheit des kosmos’, der recht behalten will und seine macht demonstrieren. dein wille ist der seine, sagst du. und du kannst ihn glauben! hier am äußersten rand meiner definition. und wenn das fremde mir fremd ist, was dann ist mir vertraut? konkav und konvex in einem. dieser rand ist kein rand im sinne eines endes. er ist erleichterung. da, wo wir beginnen. wo wir schon sind. ich meine, im verlust der bilder (handke). wo der undingbare wind in seinem streifen. und sie ragen ineinander, das geflecht und der wind. eine voluminöse verzettelung.

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