ist die sprache in ihnen allen genug

ich meine, die abwesenheit von namen ist die aufhebung der krümmung. und was geschieht jetzt mit dem text? mit dem textmachen? der klappernden mühle. während das herz voran pocht. der bach rauscht. der wind kommt und geht. ist die sprache in ihnen allen genug. und das zepter der sprache ist es, das die dinge findet überhaupt. und wenn sie jetzt oft so still ist und selbst lauscht, nur ist in einem kleinen ton oder hauch, hat sie es übergeben, das zepter / und sich so völlig der melodie überlassen, ohne es. sei es das brummen des kühlschranks. die lieder geschehen. die bäche. der wind. und die flamme. es gibt über einen baum kaum mehr zu sagen und zu wissen, als dass er trägt. dass er immer ein baum ist. oder die kuh, die gerade geneigt ist im fressen. mehr muss sie nicht sagen über sich. sie ist. und das ist beruhigend. die bilder / die bögen, sie springen die ideen. und ein wenig wehmut ist darin, diese heimat der sprache, des zündens und sprühens, zu verwandeln in eine abwesenheit von idee und vorhaben. und was wird sie dann, so weich und gefügig. so frei. sie ist wohl sie selbst. und mal dient sie dem gebrauch. mal malt sie. und mal macht sie eine klammer auf für ein räuspern, ein seufzen, ein luftholen, das geschieht. und zugleich ist es sie, die wir niemals verlassen, die uns nie verlässt. die nicht das wort ist. ein anklang. eine empfindung vielleicht. wie sie fliegt so freigelassen. wie ich alles schneide, was ich mit ihr will.

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