mitten unter den worten

da ist sie, die poesie. mit ganzem sehen. das einzelne, welches nicht verschieden ist. dass alles was ist in diesem einen ist, das ich benenne und ergreife und erschaue. die welt erschaudert an dieser einen stelle. es ist im einen detail das ganze vollkommen enthalten. wo bist du?, fragst du. ich will dich ganz sehen / darüber hinaus über den einen durchschimmernden fleck deiner haut, den blitz. deine albernheit und nervösität. wie alles aufplatzt und sie aufschlagen. komm herrüber ins schwarze, sagst du betroffen. ich meine, da, wo das schwert schleift oder die feder aufliegt auf deiner wunde, deiner wehmut. mitten unter den worten. im samt der gesichter. dein zentriertes auge. ein schlitz. die grenzen die häute sind eine mechanik. konkav und konvex. der lärmende spiegel. die zuwendung. ich bin dieser eine ton, der schwebt über den wogen in der draufsicht. ich durchlebe sie nicht. schmecke ihr salz und schaue meine gedanken, die alten speicher, wie sie schwirren. und mich einfangen immerwieder und einkleiden. mein gewand sind. das schwerste und das leichteste. untereinander. in einer unendlichen verkürzung.

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