blanko

es vermischen sich alle vogelstimmen. dieser text ist nicht persönlich. wir kreisen um die stelle, umrahmen sie. und sind längst da. nicht nur nah dran. und in diesem kreisen ist eine langeweile. die müdigkeit des ewigen. in der zentrifuge eines statischen rands. und wir halten nicht an da drin. ganz egal, was unsere körper tun. wo aktivität stattfindet. die begleitmusik der schritte. das geleit. wir kommen über neue umwege auf ein- und dasselbe zurück. alles führt zum selben punkt. wo das unendliche / das bodenlose mit dem boden zusammentrifft. geradezu verschmilzt. das ist dieser moment. jeder moment. er ist es sowieso. und in allen umständen. da, wo du stürzt oder abhebst. ob du den boden erwartest oder ihn vergisst. du bist da, wo der kontrast ist. es scheint immer der kontrast zu sein. der bei genauem hinschauen kein kontrast ist, sondern eine absolute übereinstimmung. von aussen und innen. von form und geist. wenn ich sage, dass du träumst, ist es das, was ich meine. gestaltung beginnt aus dieser freiheit heraus. im loslassen von gesetzen / des gültigen rands. frei vom denken in begrenzung. darüber, wer ich bin (also war) … frei von der identifikation. und dass in dieser konzentration, dem zusammenfließen der vermeintlichen pole, die weite aufgeht. als option. und ich brauche nichts zu tun. aber ich kann alles tun. und das ist das spiel. das ist das unerwartete. das poetische. die zusammenhänge und erfahrungswerte heben einander auf. die ideen werden frei. ganz blanko.

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