ich setze dem wahnsinn eins oben drauf, indem ich versuche ihn zu denken

die welt ist „ein ort, dessen sinn und zweck es ist, ein zuhause zu sein, wohin die, die behaupten, dass sie sich selbst nicht erkennen, kommen können, um zu fragen, was sie sind.“ kurs

weisst du, wieviel …? du fragst, was du bist. und wielange schon irre ich umher. ich habe ein geheimnis. schreibe dir memoiren, um etwas zu vertuschen. ich will dich täuschen. ich mißbrauche die welt zu meinem vorteil. ich setze dem wahnsinn eins oben drauf, indem ich versuche ihn zu denken. hier ist mein irrtum. hier ist der ort der frage. hier suche ich. drehe jeden stein um. und verfolge ziele. und mein bauchnabel trägt ein amulett aus blut. das ist nicht neu. das ist absolut willkürlich und unüberlegt. doch wie leicht ist der sprung, es ist nur ein satz, von einem irrtum zum nächstwahreren irrtum. oder von einem irrtum direkt ins ziel. was ist das ziel?, fragst du zurecht. das ziel ist, die angst vor dir zu verlieren. und damit die angst vor mir selbst. und ich irre mich wieder damit. wohin springst du dahin? über stock und stein. du verlierst dich. ich verlier dich. deine spur. immer noch näher. jedes wegspringen ist ein herkommen. wenn ich also da stehe und sage, dass ich mich irre, was geschieht in der sache und daraufhin. wenn ich das nur noch vollstrecken kann. und alle anstrengungen dahingehend aufgebe, alle zuwiderhandlungen. zuwieder was?, fragst du weiter. einer natur zuwieder. einer innewohnenden gewissheit, die keine fragen mehr stellen will. ausgefragt, sozusagen.

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