es ist von mir

das gleichmäßige bild. sonne und regen zugleich. gleichermaßen. da ist keine differenz. keine differenziertheit. ich bin nicht in diesem bild. ich schmecke es. es ist mein schlüsselloch. das bild ist konstant. so wie ich. es ist weich. Es ist von mir. dem bildermacher. ich bin nicht das bild. bin in einem anderen zentrum. zentraler. an der erfindung dran. und es ist da immer ruhiger. derweil ein aufruhr. ein kippeln und bestürzen und kriegen. wenn ich mich nicht schone, ist es krieg, in den ich eintrete. um in ihm aufzuweichen. um darin stehenzubleiben und liebevoll zu werden.und gleichmäßigkeit heißt nicht langeweile. da drin ist kein verlust. nichts wird geglättet. alles ist weiterhin vielfalt und extrem und grell / bloß es tut weniger weh. es ist nicht mehr spitz. oder furchtsam. es verliert seinen schrecken. ist mit samt überzogen. mit liebelei. ist durchlässig. ich bin da drin frei, weil ich frei bin. das bild ist nicht mein rahmen. ich bin nicht im bild und bedeutung und sinn stammen nicht von dort. da werden sie wirksam. da leben und lieben sie weiter. das bild ist eine mögliche umgebung.

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