immer nur einen taschenspielertrick weiter

ich bin ein funke. bin ein wort, das nicht aufhört. das nicht aussetzt. sich fortschreibt. im selben atem. bloß ein laut. eine stimme. vielleicht eine melodie. in einer widerholung. einer varietät. in der weisheit des empfängers. ich schreibe mir. spreche mir zu. in einem ausrufen. einem kontinuum. das wort fällt und fällt und fällt und kommt niemals auf. kommt niemals an. es trifft oder trifft zu. in diesen einen krater, wo es hingehört. es vermag. ist blöße. und immer unschuldig. egal, wie es daherkommt. ahnend, aber nichtsahnend. suchend. aufbrausend. belanglos. immer nur einen schritt. immer nur einen taschenspielertrick weiter. die nächste biegung entfernt. bist du. der bis an den rand fasst. und heranrückt. denn ich erreichte noch nie die bäume. die bäume, die für sich sind. unbekannt. sehrwohl bekannt. ohne einen namen auch. ohne ein gesicht. mit einer aufmachung aber. und ich merke, wie ich ihn mit dir erreiche. wie ich unter jeden stein gelange. und mehr und mehr verschwimmt das kaleidsokop. ist kein unterschied. ist kein gegenteil von dir möglich. kein gegenteil von baum. von mir. der ecke, um die ich schaue. die leinwand verschwimmt vor mir zu einem einigen. niemand nickt oder schüttelt sich. ich meine, dieses gefäß des körpers ist nur eine idee, die ich von mir habe. und diese idee ist tückisch. weil sie der linse ausweicht. wie der baum undeutlich zu werden sucht. ich meine, die brombeerhecken sind verschworen, das heisst ungelöst. ein symbol für distanz. für differenzierung. die höhle eines löwen. in seiner verzottelten löwenmähne. und unterdessen ist alles ist an seinem platz. an seinem sehnsuchtsort. bloß es lässt sich nicht verorten. das wäre ein trugschluss. die habgier von kontrolle beiseite. von krampf. und wie weiter? niemals gegen dich. in diesem feudalen krieg. dem krieg der könige. der fratzen. in einer verzerrung der trauer. und das hat immer weniger bedeutung. und, dass du mir gegen die schulter boxt, heisst nur, dass ich in dieser idee anzutreffen bin. dass wir uns in dieser idee von körper zu begegnen meinen. gläubige sind, was das anbetrifft. überzeugte. dass wir beweise erschaffen. und jetzt stell das ab. stellen wir das ab. die frequenz. wir lassen das lenkrad los dieses überdimensionalen schlachtrosses, das schon immer ausser kontrolle war. und es schwenkt umso mehr hin und her. verliert seinen bisherigen kurs, seine markierung. und es ist vollkommen unwichtig, dass wir uns hier zunächst um kreis drehen. hier wird das schiff vertrauenswürdig. hier wird vertrauen möglich, hier besänftigt sich das.

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