wenn der nebel sich lichtet zwischendrin, ist die aussicht gut

in den serpentinenschritten. lang der kurven, der geraden, der keimfreien barrieren. in milimeterarbeit um den orbit und du sagst: wann? wann kommen wir an? obwohl du von uhrzeiten und zeitangaben nichts verstehst. du weißt nicht, was eine stunde ist oder ein leben. oder vielleicht weißt du das sogar besser als ich. sage ich, die zum beispiel so geduldig ist und so ungeduldig zuweilen. manchmal ist zeit nicht aufwendig und dann kracht alles in eine kurze spanne. und du rufst und ich rufe: zuviel! und dann ist auch das in der sprache einer abwehr. eines lediertseins. fischerei. die panne, die alles anhält. die ruft: erstmal stop! wolang gehts? in einem rumoren der tontöpfe. ich meine, du sagst es gebe keinen wandel. überhaupt keinen. das heißt, wir sind wie wir waren. das kann sogar gut sein. eine ausstattung. ich sage: nur an mich will ich mich heute erinnern! nur an dich! über lochpisten von abwesenheit / und dann packt das zu und überwischt das verwischte mit einem einzigen handgriff. da steht alles auf und ist bereit, die verabredung wahrzunehmen. den stimmen zuzuhören. den insekten zu vertrauen. sich aufzurichten. und in der empore der passende gesang. ich meine, heute komme ich zu dir, mein kleiner flaschengeist. und spiele diesen falter, der keine ahnung hat, wie das geht. der jedenfalls fürs erste fertig ist mit dem kriechen. seinen zerdrückten morgenmantel gerade wieder angelegt hat. er passt noch. will er immernoch was darstellen damit? so ein bisschen anti sein und stets provokativ und um die ecken davon. schnell im vorbeigehen. im weggleiten. hinter dir. vor dir. ohne dich. das ist eine sprache, die alles kann. akrobatisches verdrehen. nichtssagend und alles sagend. je nachdem, wie du sie willst. sie ist dein. nimm dieses kippeln als geschenk. es ist auch beruhigend. geradezu einschläfernd. wie du tanzt und ausweichst. die sepentinen hoch. oder geht es schon runter? wenn der nebel sich lichtet zwischendrin, ist die aussicht gut. auf gipfeln neben noch höheren gipfeln. der himmel: schon fertig und bleibt. die fusschritte sind einzeln und doch folgen sie einander. und die wegweiser stehen wirr und zeigen in alle richtung. das fühlt sich dann doch nach ausgesetzt an. nach verhext. aber die panik des schwindels ist längst umgeschlagen in entdeckung. in immerhin angemessenen stiefeln den parkour nehmend. für den moment schaut es also gut aus. und das andere du sagt: die erde wird gerade mal wiedergeboren in einer neuen perspektive.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s