du bist auf sendung!

alles die gleiche ewige story. auch die backstories. ein kontinuum, sich im kreis drehender sichtweisen von amnesie. und ihre situationen — das immerselbe zeug in variation. in abweichungen, die keine sind. verdreht und verlassen. beschwipst. und wenn wir das also nochmal umdrehen, einmal um sich selbst, soll heissen: wenn wir selbst uns drehen da drin, uns rausschrauben aus der identifikation. ist da vielleicht seekrankheit weil dieser boden unter unseren füßen weich wird. und ein schrecken: wer ist es, der da raustritt? wer weiß was? zum glück keine beweispflicht für erfahrung! denn wer ist es, der da überprüft und kontrolliert und all das unausgegorene zusammenhält in seinem körbchen der habseligkeiten? seiner bedingungen und vergewisserungen. du sagst: natürlich, du. ich meine: ist das wertvoll oder kann das endlich weg? bitte B ankreuzen. wozu brauchen wir immernoch diese depperte kalkulation? die zahlendreher, mit denen wir uns einlullen und zudecken. und beweinen die toten. schreiben nachrufe. gut, dass wir hier genug angepasst sind und uns benehmen können. als team auftreten und am gleichen strang ziehen. aber uns meinungen vorbehalten. immer in bereitschaft gegeneinander auszusagen. die listen sind schon parat. ach, alles die selbe öde story. von bewaffnung und verpanzerung. falschaussagen einer ängstlichen zeugenschaft. und insgeheimer feindschaft. ich meine, wir haben uns da völlig verstrickt, sind absolut befangen, wenn es um unseren tod geht oder darum den tod als wahrscheinlichkeit aushalten zu können. aber das ist all inclusive. was rede ich da … ich meine, solange wir hier als entitäten stehen. uns gegenüber. und ebenbürtigkeit nur öffentlich anstreben, sind wir viel zu sehr auf der hut, da ausgetrickst zu werden. unser stil soll wenn dann der größere sein. wenn die berechnung aufgeht. ich meine, wir sind ganz schön mächtig und fragmentieren diese macht permanent. — und was fangen wir damit jetzt an. wir fragen uns z.b., was wir eigentlich wollen. wollen wir das noch? uns profilieren? gut dastehen? uns bewegen inmitten der angst, selbst unterzugehen. überall genau hinzuschauen und fehler zu suchen und von uns selbst weg. es ist nicht die story, die falsch läuft. und wenn wir da jetzt mal genau hinschauen. dahin, was wir denken. ist dieses denken wirklich hilfreich oder gewollt? ich meine, wir werden damit jedenfalls immer einzelner. und für uns allein immer besonderer. was ich sagen will, ist, du bist kein opfer dieser story. du machst sie! du bist schon da, am ort, wo du wählen kannst. was wählst du? für was entscheidest du dich? für welche welt? für welches universum? du bist schon da in der verbindung. im verbindlichen. du kennst das schon. hör auf dir weiter wehzutun. dein stoff ist aus seidenpapier. vollkommen stabil und anschmiegsam. du bist auf sendung!

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