während das meer auf uns zuströmt

und wenn ich da so aussen stehe. so drum herum gehe. von oben drauf schaue. was sehe ich da? hinter aller spezifik im wollen. da sehe ich ein gemeinsames wollen. ein wohlgefallen an dir und mir. an deiner und meiner art. ich sage: es bist du, der da geht und den blick zu boden. zwischen den haarstränen durchblickt. es bin ich, welche diesen blick aufspürt. unter tränen. während das meer auf uns zuströmt. alles herkommt und wir es herkommen lassen. und es unterspült unsere füße. das aufschlagen der welle. in der ich geborgen bin oder ausgeliefert. je nachdem. der ich vertrauen mag. keines meiner oder deiner probleme ist privat. ich bin, wo ich auch bin / in welcher umgebung / mittendrin in diesem vorgang. halte ihn und halte ihn aus. und unterdessen verschiebt sich das. in einem transzendieren. du sagst: mitten im schmerz der trennung sind wir längst frei. in dem moment, wo du dich ergibst. wo dein kampf endet. wo die angst und der widerstand gegen dich selbst offenbar wird. deine trauer über die abwesenheit von liebe. und durch dieses eingeständnis, indem du dich ergibst, ist die liebe unmittelbar vorhanden im schmerz. der schmerz empfängt sie. ich meine, du bist die liebe selbst. ihr königliches gewand. und du hast angst. zeig dich du fiebernder! stille dich an deinem saft.

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