von vorne

wir sind wege gegangen. wir haben brücken gebaut und begingen brücken. manche brücken verfielen. wir verrohten. türen sind zugefallen, schritte hallen noch wieder. kurven sind noch biegsam. und wir stürzen immernoch. im schutze dieses baumes, der seinen raum für dich aufhält. der dich wohl aushält. du bist zumutbar. es ist willkommen, dein gesicht, deine berührbarkeit. ich erfasse dich. auch wenn du denkst, es sei dein vertun. dein mühseliges. dein schleppen. wie du dir gipfel erarbeitest. wie die gipfel dich tunken. dein katapultieren. wie du unterwasser treibst. wie du schwer bist und wie leicht. das ist eine waage, die nicht misst. es ist kein maß, für das, was du bist. alles bist du. es ist diese blüte, die dich unentwegt anschaut. die für dich auf ist. dich ganz schauen will. und jedes blinzeln löscht ein bild. es ist licht da, das im dunkel gesehen wird. dunkel, worauf das licht zeichnet. das schweigen ist so groß. so alt. und der klang, die farbe unserer stimmen darauf. aber das sind nur bilder, die weggehen. von wo? und wie weit entfernt können wir stehen bleiben. so dass ich dein flüstern noch hören kann. dein leisestes murmeln. wie nah können wir herkommen. unter einem überzug aus seide. verschwistert. weichen wir uns auf. und erfassen etwas. sprechen etwas aus. noch nicht genug geirrt. noch nicht genug erzählt. noch nicht genug bewahrheitet. ich will nochmal. ich will noch mehr.

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