alle macht ist uns gegeben

sandboxalle macht ist uns gegeben. alle würde. ich brauche kein schlupfloch zu finden. wo ich stehe und um mich meine ordnung. ich stehe mitten in all diesem scheinbaren chaos, mit allem zugleich auf der bühne. umgeben von ihm. überall wo ich hinsehe, ist diese wildnis. streife ich hindurch. durch alle werte und ideen. feindschaften legen sich offen. kriege kreiren sich. um zu verpuffen. schau auf mich, sagst du. schau nur auf mich, in alledem. und sieh, wie ich es sehe. es verliert seine ansicht. ich bin rücksichtslos. schaue nur jetzt. mit jetzigen augen. die vergangenheit ist vorbei. und das dreht sich, das dreht sich immer schneller. und diese rohe zeit des krieges, des verteidigens und der grenzen. des ausschließens und abtrennens… des blutes und schmerzes. das ist so alt. so durchgespielt. so viele seiten und positionen da drin. und ich kann dem, wie ich es betrachte immer weniger vertrauen, weil es so vielseitig ist und wechselhaft… also irgendwie bin ich mir selbst da drin immer fremder, je länger ich hinschaue. und in mir ein großes sturmauge der stille. und es spielt noch weiter. wie ein nervenzucken. spielt bis ultimo. und das ist ein durchhalten und ein ausatmen. ich atme diese welt des hasses aus. und sie wird zu abluft. ohne jegliche macht und wirksamkeit. und das ist so reif. reif zu kommen. so reif, den erhalt des krieges in mir, seine gestalt zu übergeben. ich muss hier nichts mehr mitnehmen. kann hier nichts gebrauchen davon. auf den barrikaden der vergebung. der transzendierung. ich bleibe einfach stehen da drin. im größten krieg wie im kleinsten zwist wie in jeder scheinheiligen geste. gleichermaßen. dazustehen und geschehen zu lassen, wie du wirkst und säuberst, wie du nimmst und transformierst. wie das schwere darunter ganz leicht wird. und das starre ganz locker. wie das zusammengehaltene jetzt sanft wird. es ist eine entscheidung getroffen worden. ein vertrauensspruch gesprochen. wir lassen uns nicht spalten, nehmen alles zu uns. alles alles, was von überall her, immer hierher gehört. alles alles, was reif ist, sich zu zersetzen, was ausgelebt ist. und sich aushaucht. was sich wandelt. keine grenzen mehr, keine zurückhaltung. keine ausflüchte. keine reserve. wir sind da drin rücksichtslos. schauen nicht zurück. schauen auf dieses gegenwärtige unheil. und sofort verliert das einzelne darin seine aussage. es ist. steht nebeneinander und tut sich nichts. dieses bild ist eine konfrontation aller bedeutungen. ein chaos. und genauso ist es das paradies, das einfach voll ist. und gefüllt. in dem alles gegeben ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s