sich weiterträgt

der versuch in rätseln zu sprechen. von meinen rätseln zu erzählen. die sich wie offenbarungen anhören wollen. die gläubig tun und in sich nichts bergen. nichts weiter als weiterhin desillusionierung anstreben. in meiner beirrung. und ich denke an wagner. sein symbol. und denke: die literatur, welche liebelei! und ich gehe immerwieder auf los zurück. kehre zurück von anwandlungen. die literatur ist die liebe zur gegenwart. die gegenwart in allem. in ihrer zuwendung. in ihr mich zuwendend. fürs gemüt ein wenig chormusik. und wenn sich etwas weiterschiebt, sich weiterträgt, so ist es die stille im raum. es gibt nichts zu beschreiben hier. nicht weil du es bist. oder weil es irgendwer ist. und wieder will ich das mißbrauchen. denke, dass du das tust. dass ich es nur mit dir tun kann. in spiel oder echt, sagst du? im spiel oder nirgends. also da. und im kreise herum. und die kerzen leuchten ein licht. was es bedeutet? es will nichts. und so abwesend und anwesend. wo denn bitte? und da fängt erzählung an. in diesem sagen, in dem nichts mehr zu sagen ist. dem sagen, in dem nichts mehr wegdriftet.

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