des meeres

marinaulaywas das meer tut. indem es unfassbar ist. indem es über den horizont kippt. suggeriert es das nicht suggerierende. das entspannende mitten in der spannung. ich denke an den gespannten bogen von marina und ulay, wo das vertrauen liegt. wo wir die absolutheit der liebe betreten. das meer, es ist in jeder nuance ein anderes meer als gehabt. und ebenso bleibt es dasselbe meer. das winzige im unendlichen repeat. in unendlicher variation. es füllt uns und leert uns. seine bläue, seine spiegelung des himmels. oder was war zuerst? was beansprucht es für sich, außer, das meer zu sein. wo beginnt das meer?, fragst du. ich kenne das meer nicht. und kenne es doch. das meer weiß, so wie ich weiß. in einer gewissheit, welche pur bleibt und sie selbst. auch im vergessen. es beginnt in mir, sagst du jetzt. es beginnt, wo ich beginne.

Marina Abramović e Ulay, The Other: Rest Energy, 1980

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