lass deinen blick weich werden auf das harte

dieser boden ist ein keckes gefieder, in das ich schlüpfe. nimm es nicht so ernst. web an deinem zirkel und tanze ein wenig. webe und webe stück für stück. bis dies ein gemusterter stoff ist. ein anschauliches gebilde, welches du dir vorhalten kannst. aber zunächst webe, durch licht und schatten hindurch. geh durch die gezeiten. beherzige dies: zieh dir einen regenschutz an, wenn es regnet und stürmt um dich. liebe dich da, wo es regnet und stürmt in dir. schaue mit deinem wachen blick, lass deinen blick weich werden auf das harte. auf das gefühllos und kalt scheinende. schließe es nicht aus. schließe nichts aus von der flamme. sie erleuchtet den raum. und die schatten gestalten sich in ihr. das, was wir sehen, sind nur formationen. schrecken wir uns nicht. leuchten hindurch. und wenn der nebel ist, so ist der nebel. so konzentrieren wir uns auf das, was wir dennoch sehen. auf das nahe. bis auch hier der erste kräftige sonnenstrahl hindurchsticht. und du weisst ja, dies ist dann der anfang.

weich, so weich fallend.

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