Hinter allem schaut die Liebe

Wo ist Krieg, wenn nicht in uns selbst. Wo ist Liebe, wenn nicht in uns selbst, auf Krieg schauend. Auf den Krieg in uns selbst schauend. Hinter allem schaut die Liebe. Und die Liebe zum Anderen, ist die Liebe zu uns Selbst. Und jeder Aspekt von Besonderheit, wo wir die Notwendigkeit sehen, uns vom Anderen im Wert zu unterscheiden, wo wir den Guten spielen oder den Bösen – es ist ein uns dasselbe – ist ein Irrtum über uns beide! Schuld in uns oder Schuld projiziert nach Außen sehend, bewirkt dasselbe. Bewirkt immer Trennung. Und in Trennung ist Liebe ausgeschlossen. Wenn wir aber – im wahren Licht betrachet – nur Liebe sind, von der Liebe selbst erschaffen, personifizierte Liebe sozusagen, so schließen wir in jeder Idee von Trennung, unser Selbst und das Selbst des Anderen in seiner wahren Natur, aus. Und jede Trennung muss auf Urteil basieren, denn im Zustand von Getrenntheit müssen wir urteilen. Bleiben im Raster der Selektion. Dies verspricht uns vermeintliche Sicherheit. Und wenn Krieg ganz woanders spielt, haben wir das perfekte Ablenkungsmannöver, um die Mildtätigen zu spielen. In Wirklichkeit aber glauben wir uns kein Wort und sind selbst die Kriegstreiber. Mit der Liebe gesehen, unserem tatsächlichen Sehen, schauen wir auch hier gutmütig darauf, und dann auf jeden anderen Kriegstreiber genauso. Wer hier Opfer oder Täter spielt, ist nur eine Variante der Erscheinung. Ein Rollenspiel. Und sobald wir erkannt haben, dass wir jede erdenkliche Position selbst inne haben, sei es in der kleinsten Anwendung und Situation, sowie in der globalsten Form, erkennen wir auch, wo Korrektur stattfinden muss! Wo Vergebung stattfinden muss. Und wir vergeben nicht, weil wir die Gütigen sind, sondern weil wir den Irrtum darüber, wer wir sind, in uns selbst finden können und nicht auf einen Anderen zeigen. Das ist Ehrlichkeit. Und wir machen Korrektur nicht selbst. Und Korrektur bedeutet immer Heilung. Bedeutet, unsere Gedanken, unser Selbstbild von Isolation, Trennung und mangelnder Sicherheit, einem viel größeren Urteil zu überlassen, welches diese Defizite garnicht sieht in uns. Garnicht kennt sogar. Einssein, Liebe und Frieden sind unser wahres Gut. Es wohnt uns natürlicherweise inne. Und überall, wo wir bereit sind, das Sehen dieser unserer Eigenschaften zuzulassen, können diese erst tatsächlich zu Tage treten. Die Liebe kann nur Liebe sehen. Diese Erde ist eine Manifestation des Denkens. Wir sehen hier ganz individuell, an was wir noch glauben. Solange wir noch Krieg sehen, gibt es noch Teile in uns, die immernoch an die Notwendigkeit von Krieg glauben. Aber wir sind hier nicht hilflos! Alle Macht für Heilung ist uns gegeben. Immer im eigenen Geist. Heiligkeit ist unser wahrer Zustand. Diese Heiligkeit hat Konstanz! Ist keinem Wechsel unterworfen. Es ist die natürliche Konstitution unseres Bewusstseins selbst, mit welcher wir betrachten. Die Anerkennung der Heiligkeit ist die Türöffnung für die Liebe. Wir können Heiligkeit sehen, weil wir Heiligkeit sind. Ich kann lieben, weil ich heilig bin. Ich kann dich lieben, weil du heilig bist. Und hier muss ich nicht beweisen, dass ich in der Lage bin, Putin zu lieben. Es reicht der grimmige Nachbar. Wir haben genug Krieg im eigenen Garten. Hier spielt die Musik. Und nur hier findet Krieg ein Ende.

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