Hochachtung

Wen beschenken wir, wenn nicht uns selbst und damit Alles? Wen hüten wir, wenn nicht uns selbst, und damit Alles? Bis zum Horizont und weiter ist kein kleines Ding zu finden. Kein separates schuldgeladenes Ding. Jedes Ding an sich steht befreit da. Befreit nicht, weil es fremd ist und endlich für sich allein. Befreit, weil es das EINE ist, an jeder Stelle. Befreit, weil wir das EINE sind, an jeder Stelle. Und wir garnichts anderes sein können. Nirgends. Weit und breit gibt es ein Außerhalb. Ein Fremdes. Ein Ungehöriges. Es gehört uns alles an und wir angehören. Wo findet dies zu denken statt, wenn nicht in uns. Wenn nicht in einem Blinzeln zwischen den Sequenzen. In einem Auftauchen. Einem Dämmern davon, was universal gültig meint. Was ein Gefüge sein kann. In Würdigsein und Schönsein besehen, sich bewegend. Strecke deine Hand aus, wohin du fasst, und darüber hinaus, von dir bis zu mir, bis überall hin reicht das, was wir sind. Und es reicht bis zu uns, was Es ist. Dies ist Berührung und Berührbarkeit. Es ist die Ebene, in der wir uns treffen. Der Bezug zu uns selbst. Welcher einzig auch der Bezug zum Anderen ist. Hier stimmen wir überein, auch wenn wir verschieden denken. Wessen Geist ist das, in dem wir denken. Indem wir uns meinen? Und zu sein vermeinen. Wir verorten uns hier und jetzt. In diesem Gespann. In dieser Spanne. Die Worte tragen das. Und jedes Wort passt plötzlich. Weil der Sinn passt. Ich habe gedacht, dass das Wort sich selbst löscht. Dass das Leben sich selbst löscht. Aber nun sehe ich, dass nichts gelöscht werden kann. Kein Wort trennt. Nichts ist irgendwo auseinanderzuhalten. Das, was fremd schien, ist ein Staunen. Das Wandeln ist ein Bevölkern. Das Bevölkern ist ein Lieben. Immer kommt es hier heraus. In Allem. Mit Allem. Und durch alles umfasst. Nur die Vergangenheit trägt die Schuld. Und wo ist sie hin, jetzt? Wo kann die Vergangenheit sein, wenn nicht gestern. Wenn nicht in der heimlichen Verschwisterung. Im Zuwinkern. Achso. Das war ein Aufblitzen und Zusammenzucken. Die Drachten speiten ihr eigenes Weihwasser. Und im Nebel verbarg sich etwas und zögerte. Nur eine dünne Haut. Nur eine dünne Haut zwischen Jetzt und Gleich. Zwischen Gestern und Heute. Gestern noch. War. Jetzt. Ist. Es ist ein Vexierbild. Wir entscheiden uns in jedem Moment, was wir sehen wollen. Dies ist kein Kampf oder Aufstand. Es ist nicht schwer handelbar. Es ist konsequent. Du lebst. Du bist wirklich. Du bist hier. Ich kann dich sehen. Und ich sehe deine Pakete nicht, die du meinst zu tragen. Ich übersehe, was du nicht bist. Es gibt diese Last nicht, es gibt nur das Schleppen. Welches unsere Schleppe macht. Erhabenheit meint, sich heben zu lassen. Sich zu lüften. Den steilen Hang hinunter mit scheinbar ungewissem Ausgang. Sei gewiss. Sei gewiss! Du bist aufgehoben. Du bist enthalten. Du bist ausgestattet mit der ganzen Kraft und Dauer aller Zeitalter und allen Seins. Diese Mathematik ist keine der bloßen Summe. Die EINE Lebenskraft, welche unser eigen ist. In welcher alles lebt. Welche für uns ist und von uns hin zu Allem reicht. Sie ist total. Und sie bemisst sich nicht. Es ist die Fähigkeit, zu lieben. In allen Elementen. Enthalten. Unverhalten. Sprechend liebend. Liebend handelnd. Die Hände, die Geister, die Gestirne, sie reichen aus. Sie erreichen. Nenne dies eine Hymne. Nenne es ein einziges Staubkorn im All. Ja. Utopie oder Dystopie. Es spielt keine Rolle. Oder besser gesagt: Es spielt eine Rolle. Gedanken tauchen auf. Wie du siehst, ist es. Mit welchen Augen. Wessen Augen. Ich sehe dich. Jetzt. Mit dem EINEN Auge. Dem einzigen EINEN. Denke liebend. Liebe ist groß. Denn nur Liebe ist es, die hier alles heilt. ALLES. Es ist nur Liebe da. In ALLEM, welches das EINE ist.

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