I contemplate

Hier in der Wehrlosigkeit.
In den schlichten Fasern
der Dinge und Situationen.
Ist unser Gott.
In einer solchen Liebe,
die unschuldig liebt, wie ein Kind.
Im Auftun einer Knospe
wie im Zeh, der den Boden erspürt.
In einem zackigen Windzug.
Und in dem kleinen Herz,
welches — letztendlich —
ohne einen Laut aufkommt.
Zu Allem zu werden.

Ohne einen Spruch auf den Lippen,
ohne Kommentar.
Wirkt dieser Gott.

Wenn wir es halten.
Wenn wir es nicht halten.
In diesem Jetzt
und
In diesem Jetzt
und
in diesem Jetzt.
Sehen wir hin.
Sehen wir nicht hin.
Ist es fort?

Substanz. Materie. Fehler.
Vergessenes. Auf Trips,
Unachtsamkeit. Wachsein.
Offenbart sich dieser Gott,
Hier und Jetzt.
Ist dieser Gott, ohne Ausnahme.
In jeder Zeit.
In jedem Raum.
In jedem Ding.
Jedem Gedanken.
Jedem hervorgebrachten Wort.
In jedem Mißverstandenen.
Im Tun & Nicht-Tun.

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