„a man acts according to the particular hierarchy of needs he etablishes for himself. his hierarchy, in turn, depends on his perception of what he IS, i.e., what he lacks. this etablishes his own rules for what he needs to know.
separation from god is the only lack he really needs to correct. but this separation would never have occured if he had not distored his perception of truth, and thus perceived himself as lacking.
the concept of any sort of need hierarchy arose because, having made this fundamental error, he had already fragmented himself into levels with different needs. as he integrates, he becomes one, and his one need becomes one accordingly. only the fragmented can be confused about this.“

ACIM / urtext

in deiner umsicht

wanderer, wenn du stehen bleibst und die aussicht genießt, so genieße auch das naheliegende. die begleitumstände. gehe nicht weiter, bevor du nicht die wegsperren gesegnet hast. die hornisse, welche die gottesanbeterin verspeist. behalte deine segnung nichts und niemandem vor, der deinen weg kreuzt. der dich fragt. der einen blick wagt. segne das unbequeme, das halt- und ideenlose. und segne die einfachheit, in der sich alles ausfaltet um dich herum. in diesem augenblick legt sie alles dar. akzeptiere die totalität gottes. akzeptiere, dass du seine liebe bist. dass er nichts anderes tut, als dich sowie alles mit dir gemein, zu lieben. und du bist wie er ist! liebe den hass. liebe den verdruss. liebe den widerwillen. liebe jede nuance des vergehens. des enstehens. weil dies deine natur ist. dein frieden. unterschiedslos zu lieben. bedingungslos. liebe, was du siehst. was du schmeckst. deinen boden. deine atemluft. liebe dein atmen. liebe dich höchstselbst. die ruinen. die schlösser. die yachten. liebe die aufenthaltsorte. die zwischenhalte. in deiner umsicht, liebe um dich herum. bis zum horizont deines seins. du wirst hier kein ende finden. keine grenze deiner liebe. keine ausnahme. sie reicht so weit, weil du so weit bist. sie integriert. sei, wer du bist. verweile darin. du kannst dich nicht verlassen. sowie du nichts in der welt zurücklässt. alles ist ein teil von dir. immerwährend und liebenswert. leugne deine liebe und du leugnest, wer du bist. streue. besame. verbreitere das. du kannst nicht scheitern. du bist anwesend. ich bin anwesend. in dir. in allem, was ist. so ist es in mir. es gibt diese unterscheidungen nicht, die wir immer wieder wahrmachen wollen. gerade das paradoxe ist wahr. das einfache, welches wir aufspalten in subjekt und objekt. in denkstrukturen von separation. im irrgarten unserer ideen. so komme zurück auf den ausgangspunkt. er ist immer jetzt, wo du bist. in deinem umstand. du hast deinen usprung nicht verlassen. die quelle fließt bis überall hin. nichts, was nicht beseelt ist. nicht geliebt. auch wenn es sich selbst vergisst. so liebe mit IHM, weil du der sinn und zweck seiner liebe bist. und er liebt mit dir.

das richtige losungswort

der tag an dem der schmetterling mit dem halben flügel. das pfauenauge. welches in vollkommener lebendigkeit heran und sich entfaltete und davon. das gebranntmarkte wirkungslos. vergangenheitslos. der inspirierte geist steht fassungslos und fein vor alledem. selbst formlos. jede form im geiste annehmend, sie zu heiligen. wohlgesonnen. in allen illusionen gleich universal. als voraussetzung heimisch. offenbare die täuschung und er zeigt dir, wer sich über sich täuscht. wer findet das los? das lösende. erlösende. das richtige losungswort lautet. du sagst, gehe die kleinen schritte. überspringe keine der stufen himmelwärts. einen fuß vor den vorherigen. und was für eine aussicht um dich herum. wie markant dieser steinvorsprung z.b. klettere doch nochmal diese dorische säule empor. um auf dem kapitell zu balancieren. je leichtgläubiger und behender du wirst, desto. ich meine, die wellen allen seins sind dir ins gesicht geritzt. spuren aller existenzen. fürwahr. die stories und geschichten, wahrheiten und scheinwahrheiten, treffen sich in dir, um zu vergehen. wo findest du mich? inmitten der trümmer von vorstellungen. der brücken und kompromisse. stehend und gehend. wie gehabt. im karst. links und rechts fällt es zu allen seiten. und du sammelst kastanien. als wär nichts gewesen. als wäre nichts. sanft ist die brise und der abgrund scharf. du bist geborgen vom meeresgrund heraufschauend. der ganze rahmen ist dein. in einem einzigen wort des aufatmens. des übergehens. dies ist ein übergang. er führt uns wohin? immer tiefer und tiefer und tiefer. immer leichter und leichter. und zunehmend freundlich.

wie still ist stille

welt, sichtbare welt. den sinnen wahrnehmbar.
erscheinend als zusammengefasste struktur ihrer inhalte.
in ihren querschnitten. ihren probeentnahmen.
je nachdem, wo man hinblickt.
welt scheint fest zu sein. erschlossen.
ebenso in sich abgeschlossene sache.
im kosmos, ein ding.
ein wenn auch irgendwie für sich stehendes,
scheinbar gehaltenes in kräften.
kräften eines größeren blickwinkels.
einer welt in der hyperwelt.
den universen und sonnensystemen.
der kosmos als gesamtheit von raum.
immer weiter gefasste einzelheiten oder schalen
in einer immer größer gefassten einheit.
aber immer fehlt noch was. wird es noch größer.
welt, bestehend aus der summe ihrer teile.
einer ansammlung. einer geordneten.
in ihrer beschaffenheit, elementar.
atomar. oder noch kleiner draufgeschaut.
in der gestaltbaren beobachtung.
wir wissen, dass atome sich wegducken,
wenn wir hinsehen.
stellvertretend für alles feststellbare.
wir kennen die stellage der numerologie.
als verhältnisse und proportionen.
fraktale. den goldenen schnitt.
wasser erde feuer luft und periodische stoffauslegungen.
alles daraus, was es gibt. so sagt man.
ich habe noch niemals auf welt geschaut
und welt gesehen. ich habe noch niemals teile gesehen.
ich habe noch niemals etwas anderes
als ausschnitte gesehen, von etwas,
das irgendwann kein ausschnitt mehr sein kann.
jeder dieser ausschnitte war repräsentativ für das ganze.
das mikro des makro.
ich habe noch niemals begrenzung irgendwo gesehen
oder einteilung von dingen.
ich habe es so gedacht. in vorgestellten ideen.
was ich wahrnahm, führte immer ins universelle.
ein seiendes, was sich in allen dingen
darunter mitflüstert. als seien die dinge nur träger.
in allen theorien und überzeugungen
und errungenschaften bzw. settlements im geist.
denkinseln des ausruhens. bis zur nächsten weiteren frage.
und so basiert das ja auf diesen pausen, den denkschritten.
also annahmen, welche überprüft wurden im sinne von.
ihre richtigkeit zu beweisen. rechtfertigend.
und das machte man mit ihnen. um weitergehen zu können.
indem wir etwas verlässliches festlegten, worauf man das aufbaute.
wo wir nun in diesem denkgebäude sind,
und darin immer weiterdenken. von einem auslassen zum nächsten.
wo es uns um verbindlichkeit von information geht.
und wo das ein selbstläufer geworden ist in allen dingen und bezügen.
fragt es sich, was das ist, das sich da mitflüstert?
es verneint auch nichts. es fügt nichts hinzu.
es ist als universelles wissen, dass etwas unzerstörbares wirkt.
dass etwas unverletzliches im verletzlichen intakt ist.
dass alle ideen ein zurückgehen erzwingen,
wenn wir an ihren enden angekommen ist.
an ihren enden wird es absurd. und die absurdität
ist auch in den möglichen pausen, die wir einlegen.
im luftholen frischer luft.
in der absurdität gibt es keine andere möglichkeit mehr,
als das geltende konzept beiseite zu legen.
als ungültig möglicherweise. oder unzutreffend für den moment.
nichts anzubieten zu haben.
was wollen wir denn? was suchten wir darin?
wofür diente es? in das leere zu stellen ein weltbild, das wir machten.
was ist, wenn wir stille aushielten?
wenn wir den gegenwärtigen moment ganz sich entfalten ließen
im hießigen raum. in der hießigen zeit.
in der fortsetzung, welche die einzige eigenschaft von zeit ist.
dass sich das ausdehnt, was jetzt ist, ganz von selbst.
dass das bleibt. das gegenwärtige.
weil es nicht abwesend sein kann.
es ist die gegenwärtige präsenz, welche alles umfasst, was ist.
in einem einzigen augenblick.
in dem einzigen augenblick, welcher jetzt ist,
welcher die ewigkeit ist. weil das verbleibt.
und diese präsenz von der ich jetzt spreche,
ist ja nicht ausserhalb von uns.
sie ist erfahrbar, wenn der rest schweigt,
also die stimme, welche für die zerstückelung spricht.
für die ausnahme.
wenn wir sie also nicht herbeizitieren,
aus der idee von abwesenheit heraus.
aus der idee von verlust und abgetrenntheit der dinge heraus.
von der begrenzung irgendeines dings
oder raums oder zeitlicher ausschlüsse.
und die präsenz ist sehrwohl auch erfahrbar in den dingen,
in der zerstückelung. sofern ihre bedeutungslosigkeit klar ist.
weil sie ohne ausnahme ist.
und wer erfährt sich da, der nicht wir selbst ist. so bezeugen wir das.
das ist integriert. es ist jetzt integriert.
und das ist nicht vorstellbar. deshalb greifen wir sogleich
in konzepte, die das nur negieren können.
es ist aber erfahrbar. ist in jeder idee erfahrbar.
und zugleich braucht das keine idee für sich.
als das gleiche anwesende.
als das gleiche fortbestehende, sich fortsetzende.
ich habe noch nie in einem ding
irgendetwas anderes gefunden als das.
ich brauche nicht bis zum ende des dings zu gehen, wenn ich es abkürze.
auch wenn ich es nicht verstehe.
es ist erfahrbar. und adjektive machen höchstens ein dämmern.
denn worte, welche in unserem geist symbole sind.
oder einprägungen. eigentlich für das ausklammern ihres gegenteils.
wenn ich also ‚allumfassend‘ sage,
dann weil ich meine: ohne einen ausschluss oder
jegliche mögliche begrenztheit.
und dies ist das einzig mögliche. dass wir über das gegenteil,
also das, was es nicht ist, dahin gelangen,
wo wir das aufmachen für das andere. weil alles in dieser welt
kann als verweis gesehen werden für begrenzung
und separation, welche aus der eigenen isolation kommt.
und dies ist kein wertlicher diskurs über individualität oder vielfalt.
es gibt sie schlicht nicht. nicht über das bild hinaus.
nicht über die vorstellung von differenziertheit hinaus.
wir sprechen also von verschiedenen ebenen.
von der ebene des sinnlichen. des sinnsuchenden.
welches nur aus der vorstellung von verlorenheit
und separation heraus überhaupt sich stattfindet.
eine verlorenheit, die ich reproduziere in meiner äußerlichkeit,
weil ich sie als verständnis habe.
mein verständnis von mir, und damit von welt und ihren dingen.
mein ausgangspunkt, wie ich herausschaue und vermeine.
in dieser annahme, dass ich heraussehe aus einer innerlichkeit.
dass das überhaupt möglich ist. diese unterscheidung.
und dabei wird das universale oft als das pauschale runtergebrochen.
und ich kann die langeweile nachvollziehen,
die da entsteht. ich meine, deswegen haben wir ja den salat.
so sagt man doch. dieses reiche angebot an zerstückelter einheit.
wenn wir so sehen. wenn wir auf das teil sehen
und es weiterhin als teil betrachten wollen.
weil wenn wir das nicht täten, fiele alles weg.
ich meine, es wäre ohne bedeutung, weil ohne notwendigkeit.
das ding wäre einfach schön. also wohlgefällig.
doch wieder kant, auch wenn es altmodisch erscheint.
aus der sorge um langeweile heraus, könnten wir noch ein bisschen zögern.
aber wenn ich sage, ohne notwendigkeit, dann meine ich,
weil keinerlei suche nach sinn mehr angebracht ist.
den dies ist für mich die welt mittlerweile. ein moment des verlorenen sinns.
und wenn ich das also begreife, dass sich darauf die gesamte welt abbildet,
auf dieser abwesenheit von sinn, dann komme ich zurück.
auf mich selbst zurück. auf das jetzt zurück. auf den ausgangspunkt,
wo ich begann hinauszusehen. und zu suchen.
und wenn ich also erkenne, dass in der welt nicht ein einziger sinn zu finden ist,
weil wie gesagt die welt das sinnlose repräsentiert,
dann gehe ich zurück. zu mir. und wir wissen, was geschieht,
wenn wir aufhören zu suchen. dass plötzlich die autoschlüssel auftauchen z.b.
dass alles plötzlich auftaucht und da ist. und nichts jemals gefehlt hat.
dies suchen läuft so langsam aus. dies, was jetzt stattfindet,
ist noch ein echo längst vergangener fehlstellungen.
längst überholter teilwahrheiten. berührungen von wahrheit.
es wird immer umständlicher, das weitreichende vokabular der eigenschaften
noch auszubreiten und anzuwenden, eines zweckes willen.
z.b. eine blaue jacke herauszunehmen,
sie zu definieren. aber wohin führt das noch?
nehmen wir mal an, die jacke ist einfach gegeben.
wir sehen sie. und kommentieren nichts. wir geben ihr keine bedeutung.
wir lassen das mal für einen moment weg.
und so verfahren wir weiter mit allen dingen, allen geschehnissen.
wir enthalten uns, die bedeutung zu fabrizieren.
das ist alles. und es geschieht ganz unweigerlich,
dass wir dann erkennen, dass wir das also machten.
und jetzt ist alles einfach da. ich bin da. und alles um mich herum,
ohne die ganze inszenierung. und was dann?, fragst du.
und joel sagt, wir genießen es. so ganz.

source code

ich bin ein pilgerer, umfassend die schlagenden herzen. ich halte die zeit inne / für einen moment. in diesem wagsinn der nicht-existenz, der die vollkommen existenz ist. schmunzelnde worte bewegen sich vor mir her, schwirren wie die schwärme weißer tauben um uns in ihrer ausufernden formation, zeichnen  meinen schweif nach. in der guten luft. in den hohen wiesenblumen gehend. mitten in diese rasenden wolkenbewegungen aufschauend. ich bin ein pilgerer, obschon meines eigenen wilden herzens. das schlägt. das immer wieder laut aufschlägt. in diesem sehvermögen / in diesem open up welches weither radiiert. in diesem gesegneten widerschein. dem segen der wiedersegnet wird. in dieser natürlichkeit des betretens einer ebene oder eines bergs. des nach rechts und nach links schauens. des verneigens. was ich sehe, ist, was ich bin. und ich danke. und ich gehe weiter. bis ich ganz angekommen bin.

das reine und unschuldige lächeln eines kindes, welches alles in diesem puren licht betrachtet. und dieser klarheit und simplizität des sehens vertraut. mehr und mehr.
wir haben die welt in mangelhaftem glauben und inspiration (welche kreativ ist) ganz schön verunstaltet. missgedeutet aus einem verkümmerten sehvermögen und der begrenzung unserer eigenen liebesfähigkeit heraus, in welcher wir zwischen geben und empfangen unterschieden. es ist jetzt, in das vollständige vertrauen in die quelle und ihre wahrheit zu treten. ihr alle motive des eigenen handelns und wirkens und gestaltens zu übergeben. in der autorschaft und autorität des selbstes, welches aus ihr lebt und in übereinstimmung mit ihr schöpft.