I really don’t know clouds at all

„an dem geglückten tag wird es noch einmal tag werden mitten am tag. es wird mir einen ruck geben, einen zweifachen. über mich hinaus, und in mich, ganz, hinein. (…) der flügel, mit dem weit weg in der allee die amsel beim flug die hecke streifte, streifte zugleich auch ihn. (…) die todesangst der letzten nacht war, was sie war. das zersplitterte schaufenster war, was es war.“ peter handke

die vergeblichkeit ist es, die schmerzt. die vergebliche schönheit, die wir betrachten. in einem vergeblichen betrachten. einer vergeblichen idee. bis wir sie veranlassen. die wände hoch gehen. in einem fallenlassen von stoff. fallenlassen vor dir. in dich. hineinfallen und herausfallen. ein herannahen der dinge. aus den dingen herkommend. den fängen. das reicht über dich hinaus. kommt von weiter her. du kommst in allem her zu mir und sprichst mir. und die sprache ist das: ist deine sprache. du reichst bis zu mir. du erreichst mich. und es ist dies nächste ding das dich veranschaulicht. / es ist dieser nächste, aus dem du sprichst. immer als du. immer zu dir. und ich übersetze dich. in meine idee. in das abzahlen von raten. ich tilge. verteuere. und taue dich fest. und du lässt dich nicht benützen. du nutzt mir nicht. in einem undienlichem sinne. bleibst unbequem. und unerbittlich. ich meine, ich bin irr vor dir. bin wortgewand. hier wende ich dich. wende dich von einer seite auf die andere. und es bist immernoch du. nahezu ich. ich suche unterschiede in dir und übereinstimmungen. ich rate mich. du rätst mir. das ergibt. ich gebe dich auf. gebe dir hin. ich meine, die zu stein gefrorene natter auf steinigem grund. die toten begriffe, sie leben. sie spenden schatten. sie setzen mich der sonne aus. beleuchten und ernüchtern und vermessen. sie summen. in ihrer bedächtigen aufdringlichkeit. sie sind das gleiche. ich bin zurück im nirgends. am ort, an dem kein ort ist. an dem die suche nach ort aussetzt. ich bin in diesem aufstöbern und aufwühlen. im kühlen getränk, das dir erfrischung ist. im paukenschlag, der dir ins ohr klopft. bin die fanfare. ohrenbetäubend. närrisch. bin das schweigen, das nichts verkennt oder verliert. das hinhört. du sagst: du bist so ganz diese blüte, die da mitten unter gestrüpp vorlugend. in lilablau. fast verloren. so ist es, sage ich. und es ist deine eigene blüte, die du siehst. dein eigenes blut. wenn du so siehst. in das eine antlitz. mit dem einen durchdringen. und diese symbole hier sind nur ein abglanz. nur ein schwelgen. eine nostalgie. ich bin müde und doch wach. ich stürze ab / ich verliere den boden. und stehe doch stabil da drin. massiv ohne schwer geformt zu sein. dies ist ein fallen, das nicht ins leere fällt. in keinen abgrund. ein freier fall ohne die befürchtung des schmerzvollen aufpralls. eines vernichtens. eines todes. und ist es dann ein flug / sogar ein genußvoller? auf ein ende zu, das kein ende ist. das kein anfang ist. das nichts unterbricht. oder unterbrochen wird von belanglosigkeiten. von turbolenz. traumfahrten, die ich austräume. sie geduldig auskoste. und mitgehe. ich bin mein futter. mein morgendlicher gruß. bin du, der du dich hin und herwälzt. vielleicht. unter umständen. dich in den untergrund wülst. der weich ist. suche nur mich, flüstere ich. flüsterst du. bis wir uns hören können.

ich spreche

ich schreibe dir mir. ich sage dir zu mir selbst. ich breche die fließende sprache der briefe ab. das verpufft. puff! ich rufe ins all: ist da wer? welcher … und das all sagt mein echo, es sagt ruft: kind gottes! es ist nichts und alles gesagt worden. das sagbare. das sprechbare. das hinten runter fällt. wo immer ich aufschlage, finde ich dich. in jedem wort. in jeder stimme. in jeder umdrehung. dich in dir. und es ist uralt. du bist alt da drin, sagst du. in deinem denken. in deiner verwischten spur. dem verschmierten lipgloss. aussen, am unrunden rand. du sagst, dies sei eine lange geschichte. eine gute alte geschichte. eine, die man sagt. die erzählt wird. und mitten in der erzählung. in jeder sequenz. in jedem ihrer fetzen und mundöffnungen: die innigkeit. das fest. zu ehren des festes. das ist für mich. für dich.

1-a-tarnung

ich verstehe jetzt den wind, sage ich, dass er liebevoll ist. weil ich liebevoll bin. dass er liebkost. oder ich bin völlig vernarrt jetzt. ich sage dir, seine liebe ist eine, die gott meint und die von gott kommt. ausgesendet und eingesammelt und eingegeben. sie verfehlt nicht. ich packe solangsam zusammen. der perfekte plan ist dieser. ist inspiriert. es kann sein, dass mein schreiben egal ist. dass das genaue wort unwirksam ist. und es kann unter anderem sein, dass jedes wort seine absolute berechtigung hat. seine perfektion im sinne eines zwecks. ich meine, der abgebrochene kuss ist der perfekte kuss. weil perfektion ein grundton ist. das lebende ist lebendig. automatisch. aus sich selbst heraus. ich meine, du bist meine mutprobe. jedes wort zu dir will ein schweigen sein. jedes wort muss angeschuckt werden oder verschluckt. jedes wirkliche wort. das schreiben ist, mich am leben zu halten. bei laune. eine innere bewegung. während die äußere kreist oder stille steht. sanfmütige freude ist dieses leben auf der sich sachte nähernden eisscholle. die vorbeischrammt oder gelingt oder ein schwingen und klimpern. so dachte ich mal, ich schriebe nur an dich. an einem ellenlangen brief aus den untiefen der dringlichkeit. wo du so weggehalten bist. dabei steht der text einfach da, und rettet mich. vor dem ertrinken. vor dem durst. vor dem entfremden ins lieblose. und damit rettet er alle sogleich. ungelesen. ungeliked. wie das alle heilung tut. im unsichtbaren. im schwimmbaren. mitten ins treibgut gemengt. wo keiner anhält. wo keiner hinküsst. und die verschlüsselung, welche eine 1-a-tarnung sein sollte, offenbart nur, weil sie mich austrickst. und immer das verrät, was verschwiegen bleiben wollte. über tausend ecken. der biss in ein ungekanntes genick. und ich sagte mal, ich heule nur den vollmond an.

einer verneigung im wind und vor dem wind / der sie verbündet

wenn ich dir sage, bewerte nicht, ob es dir nützt. bewerte nicht, wie perfekt das gedacht werden kann. schau, ob es schön für dich ist. ob du es genießen kannst. ob du auftauchst. ob du da drin bist. ob es jetzt gut ist, genau so. und in bewegung. und wandelbar. und frei. erwachen heisst ja nicht, dass du in diese welt erwachst. dass du endlich da bist; hier auf dem boden, zwischen den wänden auf diesem sessel. oder dass du das alles genau siehst und hörst und schmeckst. du erwachst nicht in deiner sinneswahrnehmung. oder in einer genaueren wahrnehmung. in einem leichten windhauch oder einem geruch, der aufsteigt. du erwachst hier innerhalb dieses raumes, dieses settings in deiner statur, welche ausdehnung ist / sphäre. nicht an form gebunden. und das meint gegenwärtigkeit: nicht das dreidimensionale hier und jetzt in diesem raum, welches ich mit achtsamkeit betrachte. sondern die achtsamkeit selbst. meine befähigung, achtsam zu denken. liebevoll. aus meiner lebendigkeit heraus, meiner leidenschaft / aus meinem erschaffen heraus. ich erkenne mich an, als das ewige, das ich bin. das ich auch jetzt hier bin. als mein angestammtes. und während die grashalme schwankend, in einem leichten versatz. ein jedes für sich genommen individuell / abweichend in seiner bewegung. ist die bewegung der grashalme insgesamt die einer welle. eines wischens. im tanz einer beugung / einer verneigung im wind und vor dem wind / der sie verbündet. vor der gesamtheit und gemeinsamkeit des seins. das ich bin. das du bist. in diesem all in. und das ist dein goldschimmer, das ist das pure gold, das du bist. und du kannst nicht scheitern da drin, das zu sein. „hold my hand as something turns to me / turns me into you / turning me / into you.“

die diagonale

„once I had a dream I was falling from the sky / coming down like running water“ the war on drugs

„in dem moment nämlich, wo man das ernst nahm, sich also nicht mit ein paar zaubertricks rettet, dass der junge rein und wieder raus gelangt.“ michael ende

das ist die welt. die leicht geschwungene linie, die sich durchzieht / als diagonale. vielleicht leicht erzittert. das ist die nahtstelle, sagst du. das zusammengewachsene. wir gelangen in die nähe eines ufers. das ist nicht das ufer, welches wir von fern erspähten. es ist immer das andere ufer. immer das nahe. und auch dieses weisst die linie auf. ist fein durchzogen von ihr. das ist das merkmal. die absprache. die geschichte ist unendlich. die geschichte ist alt. ich höre sie auch durch deinen mund. weitergelobt. au ja. zwick mich mal. was träum ich und was träum ich nicht. das alles, sagst du, ist superreal. ist surreal. ohne vorzeichen. ist schon einmal gedacht. ausgedacht. durchaus forciert. nicht weit weg. sondern hier. direkt in der magengrube. da weisst du das auch genau. da ertappst du dich / auf frischer tat. da dämmerts. das unverdauliche. da dreht sich das im kreis, wie du denkst. ach, bin ich müde. vor lauter schlaf. ein irdischer unendlicher schlaf. in der unendlichen geschichte. des unendlichen träumens. ich träume diese distanz. diese unterscheidung. die unvereinbarkeit. alles das ist da, sagst du. ist zugleich da. der konflikt ist da. und er entpuppt sich als keiner, sobald ich das merke. wie die pole verschmelzen. wie die seiten spiegelverkehrt dastehen. eine wie die andere. die richtungen, die ich einschlage. in denen ich haken schlage. meine spur verwische. führen zum selben ort. es blubbert. es juckt. macht nervös. ist aufregend. am ende der welt. der uralten welt und ihrer krümmung. ihrer einen silbe. willkommen, erdenjunge.

einer unversuchten sprache

Bildschirmfoto 2020-05-30 um 07.48.45„selbst, wenn du nicht glaubtest, was ich hier schreibe, siehst du, dass ich dir dies schreibe. du berührst es, du berührst die karte, meine unterschrift, den körper meines namens, mich — und das bist doch du, die jetzt eben hier …“ jaques derrida

das ist eine chiffre. ich schrieb an dich und es sagte nichts. das amulett ist ohne dich amulettlos. das, was geballt ist. von mal zu mal, von mund zu mund. gerede. ein abweichen von der route. alles, was wir sagen, ist ein drüberlegen. wenn ich es nicht mit dir sage. das gegenteil zu vermeiden. den offenkundigen widerspruch. und unter dieser ebene und ihrem schwanken nach allen seiten. mit aussagen, die keine aussage machen können. in der alles, was ich sage, gleichermaßen ungenau und unbestimmbar ist. und darunter, die brüchige oberfläche von rharbarber-baisé. köchelnd in einem fieber / die netzhaut der sonnenoberfläche. die kochende sonne. und wie du das liest. wie du es nicht liest. unnahbar oder nahbar. ist es körperlich. das pulsieren der offenliegenden organe, der völligen verwundbarkeit. du sagst, du schaust auf bilder. schaust auf mein bild und ich auf das deine. so lange währt die dissoziation. bis die widersprüche und widerstände kollabieren. vollkommen haltlos, nur wegbrechen können. und dann zerschmilzt du in dem magma meiner sprachlosigkeit. einer unversuchten sprache.

ich setze dem wahnsinn eins oben drauf, indem ich versuche ihn zu denken

die welt ist „ein ort, dessen sinn und zweck es ist, ein zuhause zu sein, wohin die, die behaupten, dass sie sich selbst nicht erkennen, kommen können, um zu fragen, was sie sind.“ kurs

weisst du, wieviel …? du fragst, was du bist. und wielange schon irre ich umher. ich habe ein geheimnis. schreibe dir memoiren, um etwas zu vertuschen. ich will dich täuschen. ich mißbrauche die welt zu meinem vorteil. ich setze dem wahnsinn eins oben drauf, indem ich versuche ihn zu denken. hier ist mein irrtum. hier ist der ort der frage. hier suche ich. drehe jeden stein um. und verfolge ziele. und mein bauchnabel trägt ein amulett aus blut. das ist nicht neu. das ist absolut willkürlich und unüberlegt. doch wie leicht ist der sprung, es ist nur ein satz, von einem irrtum zum nächstwahreren irrtum. oder von einem irrtum direkt ins ziel. was ist das ziel?, fragst du zurecht. das ziel ist, die angst vor dir zu verlieren. und damit die angst vor mir selbst. und ich irre mich wieder damit. wohin springst du dahin? über stock und stein. du verlierst dich. ich verlier dich. deine spur. immer noch näher. jedes wegspringen ist ein herkommen. wenn ich also da stehe und sage, dass ich mich irre, was geschieht in der sache und daraufhin. wenn ich das nur noch vollstrecken kann. und alle anstrengungen dahingehend aufgebe, alle zuwiderhandlungen. zuwieder was?, fragst du weiter. einer natur zuwieder. einer innewohnenden gewissheit, die keine fragen mehr stellen will. ausgefragt, sozusagen.

blanko

es vermischen sich alle vogelstimmen. dieser text ist nicht persönlich. wir kreisen um die stelle, umrahmen sie. und sind längst da. nicht nur nah dran. und in diesem kreisen ist eine langeweile. die müdigkeit des ewigen. in der zentrifuge eines statischen rands. und wir halten nicht an da drin. ganz egal, was unsere körper tun. wo aktivität stattfindet. die begleitmusik der schritte. das geleit. wir kommen über neue umwege auf ein- und dasselbe zurück. alles führt zum selben punkt. wo das unendliche / das bodenlose mit dem boden zusammentrifft. geradezu verschmilzt. das ist dieser moment. jeder moment. er ist es sowieso. und in allen umständen. da, wo du stürzt oder abhebst. ob du den boden erwartest oder ihn vergisst. du bist da, wo der kontrast ist. es scheint immer der kontrast zu sein. der bei genauem hinschauen kein kontrast ist, sondern eine absolute übereinstimmung. von aussen und innen. von form und geist. wenn ich sage, dass du träumst, ist es das, was ich meine. gestaltung beginnt aus dieser freiheit heraus. im loslassen von gesetzen / des gültigen rands. frei vom denken in begrenzung. darüber, wer ich bin (also war) … frei von der identifikation. und dass in dieser konzentration, dem zusammenfließen der vermeintlichen pole, die weite aufgeht. als option. und ich brauche nichts zu tun. aber ich kann alles tun. und das ist das spiel. das ist das unerwartete. das poetische. die zusammenhänge und erfahrungswerte heben einander auf. die ideen werden frei. ganz blanko.

das danebengreifen

die sehnsucht nach dem wunderkraut der blauen blume. dem heilsamen. romantik ist kein ziel. romantik ist das spielbare / das variable, das geschehen kann, wenn die ideen wegfallen. das notenspielen. die geschichten. romantik ist ein hack dessen. ein anhalten da drin. sehrwohl ein liebesspiel. diese weltumgebung, die ein gedanke ist. ein einziger kurzer gedanke von isolierung und begrenzung, gewaltig aufgefächtert und vervielfacht / ein verselbständigter konflikt. ein irrer traum. ein wahnsinn. das auszuspielen. das ist keine neue ideologie. es ist die abwesenheit von ideologie. das danebengreifen persé. und wir, die wir diesen gedanken träumen, der uns so lange und unlösbar vorkommt, während wir den eingang zum kaninchenbau verpassen und verpassen / das weiße kaninchen mit den roten augen und der uhr, das an uns vorbeihuscht in jedem einzelnen moment / wieder und wieder daherkommt / oder immernoch / in seinem move. immer einen tick zu spät / und zugleich just in time. wirkliches verpassen? oder erhaschen wir ihn stets, den augenblick, den eingang, in unserem kleinen gefummel damit … immer einen gedanken entfernt, sagst du. einen gedanken davon entfernt, dass die welt nicht ist. die welt: ein gummistiefel, aus dem ich heraus trete. aus der welt, die ich zusammenballe mit meiner ganzen geisteskraft. romantik ist die anziehungskraft / die neugierde! romantik ist die absichtliche geschichte, die ich dann erfinde. du sagst, hüte dich vor den bildern, die repräsentieren sollen. die sich immer wieder zusammenraffen und projizieren. ganz ohne bilder scheint es nicht zu gehen / so ganz ohne ideologie. derweil, die bilder können bedeutungslos sein. und damit sind sie nicht egal. aber ich suche nichts in ihnen, bin schlichtweg unversehrt. immerzu. es hängt nichts dran, an ihnen. ich hänge nicht dran. dann ist das nur ein ausprobieren. und ein solches erkennen kann nur als wahnsinn im bestehenden wahn daherkommen. sich als ungefährlich anschleichen. romantik ist die perfektion, die immer schon parat ist. die ich nicht vervollständigen muss oder herbeiführen. das erfinderische. der unterschied, ob ich stiller teilhaber bin oder der avatar höchstselbst. ich bin frei, sobald ich verstanden habe, dass ich das schon immer tat. das erfinden. das erzählen. das ausdenken. und wahrmachen. bisher hielt ich mich an die vergangenheit. und was bin ich wirklich? das, was kein ende hat und keine begrenzung / was keine idee sein kann. du sagst, du magst keine abschiede. keine szenen. keine zeremonien. bis gleich, sagst du. oder bis dann. in der nächsten begrüßung. lass uns da drin stehen bleiben. da ist kein fortgehen und wiederkommen. was ist das für eine stelle, der abschied. das scheinbare auslaufen des augenblicks. einer, der aufhört und als ein nächster beginnt. da ist keine unterbrechung. kein ende. da ist nur eine grundsätzlich aufgestaute erwartung an das augenblickliche. ein gefühltes hinterherhecheln und haarscharfes verpassen und die enttäuschung da drüber. und in diesem eingeständnis der farce, da ist es: das spielbare. das kaninchenloch. so komm ich dran an die romantik / an die schönheit, die immer schlicht ist und ohne übertreibung. im auftauchen da drin. im gelingen! dass wir nichts bestimmtes tun müssen. und nichts vorhaben damit, ausser das. du bist mein stellvertreter. das kaninchen, das an mir vorbeläuft. der andere, der auftaucht vor dem anderen anderen. da bist du ja schon. der eine andere. der eine. wieder da. immernoch da. ich muss dich nicht erreichen. keinen abstand zurücklegen. keine zeit füllen. romantik ist, all das loszulassen und mit leeren händen und mit leerem hirn aufzukreuzen. hör mal / den regen jetzt / wie er reinkommt. so auf den punkt gebracht. der eine mögliche versprecher. und du sagst: genieße es. und ich frage: wie geht das? wie genieße ich? und du sagst: indem du das liebst. das ist stabil genug!

das entfacht sich

so lange auf der flucht. im versteck. vor dem leben / vor gott. vor häßlichkeit und unpoesie. aus einer unlust. du sagst, du seist ein verräter am leben. dein schreiben sei es. du seist verbannt und verschworen. du habest schlecht geträumt. totgeweiht und bedroht. kühl angehaucht. in der geisterbahn, sagst du, zwischen aprikosen und viren / zwischen anfang und wüste. und der halt auf verlangen. das anhalten. mit fiori / dem geschmack der blüte. und wo wir da sitzen im allabendlichen. in einem gemächlichen pulsieren. ich merke, dass die poesie mein eingestelltsein ist. nichts davon ist schön ohne mich. das entfacht sich. und es ist egal, was ich tue. was du gerade tust. was da ist. ich schaue mit einem anderen sinn. dem einzigen vielleicht. du sagst mir deine träume. und ich sage dir, keiner davon ist wirklich. inklusive diesem hier. dieses abends. wie schön wir uns das eingerichtet haben. frohlockend! verabredet in der zeit. verbarrikadiert in schlössern. du musst das nicht allein tun. da ist die oboe! was bist du da drin? was davon. in all den bildern und nuancen. unterdessen der rasenmäher oder die nachtigall. mal es dir aus. der boden ist erschüttert. entmachtet. ich sage dir: du bist das alles! mit mir. nicht, dass du wegen mir nicht allein bist. das wäre zu wenig. du gebetteter. geliebtes kind. all dein zucken. der versatz im tanz. mitten im tanz. es ist schön! ich sehe dich inmitten in diesem zurückhaltenden blick. der nur streift. dass du ein aufschauen vermeidest. dein erwägen verachtest. du bist da! du kannst es mir glauben. du bist wirklich. und berührtheit ist absolut. zielgenau. wo sie hinwill. ins wirkliche. ich schreibe meinen tanz. ich schreite in einem zirkel. in einer nervösität. einen schritt an den anderen reihend. reigend. näher. ferner. gewendet. und das ist der cut. unterbrechen ist nicht möglich.